Ich bin weiss, mĂ€nnlich, heterosexuell – und damit Angehöriger einer Minderheit. In unserer gesellschaftlichen und politischen Sprach- und Begriffswelt wird aber so getan, als wenn das das Normale sei. In dieser Feststellung ist den AnwĂ€lt*inn*en der “Critical Whiteness” zuzustimmen. Gesellschaftspolitische Debatte und selbstermĂ€chtigte Psychobehandlung Einzelner sollte man aber auseinanderhalten können, wenn man an politischen BĂŒndnissen und Erfolg interessiert ist und rassistischen Ideolog*inn*en nicht in die Falle tappen will, plĂ€diert Leander F. Badura im Freitag.

Schlimmer als falsches politisches Denken und Reden ist falsches politisches Handeln. Die NSU-AffĂ€re besteht aus nichts anderem, und leider sehr gewöhnlich, spielt auch hier mit Wolfgang Drexler ein Sozialdemokrat (in BaWĂŒ) eine fĂŒhrende Rolle, wie Thomas Moser bei telepolis berichtet.

Wie billig unsere Medien von Auslandsreisen unserer Regierungsmitglieder berichten, die Reisekosten wird die Regierung wohl selbst ĂŒbernommen haben, illustrierte ein weiteres Mal ein Staatsbesuch bei unseren lupenrein demokratischen Freunden in Saudi-Arabien.

FĂŒr die Beachtung von Portugal dagegen hat hierzulande keiner Zeit, was dem Land sichtbar gut tut. Unsere Regierung mit SchĂ€uble an der Spitze und ihre medialen Begleiter sind zu beschĂ€ftigt damit, Griechenland im Schwitzkasten zu behalten. So gelang dem Land unter seiner Linksregierung jetzt ein Wirtschaftswachstum von 2,8%, das ist das Doppelte des EU-Durchschnitts.

Die dĂŒmmsten Legenden aus den Analysen zur NRW-Landtagswahl nimmt bei Zeit-online Prof. Armin SchĂ€fer auseinander, und zwar anhand der Wahlbeteiligungsdaten in den Kölner Stadtteilen.