Banken / Putzhilfen / #metoo in Medien / Lizenzfreiheit / Gaspolitik / Italien

Von , am Montag, 29. Oktober 2018, in Lesebefehle, Medien, Politik.

Thomas Marois wird von der Jungle World zur Lage und den Möglichkeiten privater und staatlicher Banken befragt – gute Vorschläge, mit wenig Hoffnung auf Umsetzung.
Sabrina Burger schreibt in der Jungle World über sie sklav*inn*enähnliche Lage von Haushaltshilfen der helpling-Plattform. Wer da noch ordert, soll sich schämen. Wer gegen die verbreitete Schwarzarbeit in dieser Branche vorgehen will, muss auch solchen brutalkapitalistischen Plattformen “zügig und zeitnah” (Zitat Seehofer) das Handwerk legen, ganz im Sinne des grossen Bayern mit westfälischem Migrationshintergrund, der den Artikel 1, Absatz 1, Satz 1 des Grundgesetzes fehlerfrei vortragen kann.
Was hat die #metoo-Debatte bisher gebracht? Ein jährliches Treffen von Medienfrauen diskutierte darüber und Kathleen Hildebrand/SZ berichtet darüber, nach den Kenntnissen die ich aus dem WDR habe, realistisch.
Leonhard Dobusch, Mitglied des ZDF-Fernsehrates, macht sich Gedanken zur öffentlichen Lizenzfreiheit von mit öffentlichen Mitteln (also unseren) bezahlten Medienprodukten. Wenn die Führungskräfte in den öffentlich-rechtlichen Sendern die Arbeit machen würden, für die wir sie bezahlen, wäre das Problem schon gelöst.
Malte Daniljuk, MdB-Mitarbeiter in der Bundestagsfraktion der Linken, beleuchtet bei telepolis die deutsche Gaspolitik. Sie ist widersprüchlich und umkämpft. So mancher Krieg wurde darum schon vom Zaun gebrochen.
Paola Giaculli, ebenfalls Mitarbeiterin der Linken, analysiert uns beim oxiblog die Ökonomie Italiens. Weniger holzschnittartig, als es uns gewöhnlich serviert wird, und mit weniger randaleverzerrter Miene, als es aktuell zwischen Deutschland, EU und italienischer Regierung zugeht.

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