Die Rechten schmeissen einen Knochen hin, und die Linken balgen sich drum: Identitäts- versus (soziale) Klassenpolitik. Wer sich ernsthaft mit Marxismus auseinandergesetzt hat, kann da eigentlich nicht drauf reinfallen. Obwohl: hat Frau Wagenknecht nicht genau das getan? Formulieren wir es so: an ihren einst intensiven Marxismus-Studien kann es nicht liegen. In der DLF-Reihe “Essay und Diskurs” haben heute Lea Susemichel und Jens Kastner versucht, diesen konstruierten Gegensatz aufzulösen. Zum gleichen Thema gibts auch ein Interview mit Glenn Greenwald, über das telepolis berichtet.
Charlotte Rampling erfährt in der taz von Barbara Schweizerhof eine verdiente Würdigung. Als öffentliche Person habe ich Rampling zunächst am Rande der öffentlichen Kontroverse um den “Nachtportier” wahrgenommen; in den Ozon-Filmen gewann ihre Schauspielkunst für mich den Glanz, den sie heute überall verströmt, wo sie auftritt.
In der Reihe seiner traditionellen Winterinterviews gewährte Europaparlamentarier Martin Sonneborn jetzt auch der FAZ ein Gespräch.