Traurig – ein schöner Erfolg für Sport inside

Von , am Mittwoch, 5. Juni 2019, in Fußball, Medien.

So ist es oft mit gutem Journalismus. Der schöne Erfolg für den Überbringer ist eine Tragödie aus dem wahren Leben. In der Sommerpause der Herrenbundesliga, jetzt steht nur noch so eine Nebensächlichkeit wie die Frauen-WM bevor, hat der WDR mal Zeit seinen Sport-Blinddarm öffentlich zu erwähnen. Benjamin Best hat seine Arbeit zur Baustellen-Lage in Katar pünktlich zum Fifa-Kongress, bei dem Gangsterboss Infantino wiedergewählt wird, abgeliefert. Zuständiger Redakteur: Markus Schmidt, den ich noch aus Bonner Hauptstadtstudiozeiten kenne, eine journalistische Fachkraft von einer Qualität, wie sie der WDR nicht mehr viele hat.
Und wenn Sie sich jetzt fragen, ob der DFB diesen Infantino tatsächlich mitwählt, dann sollten Sie wissen: der DFB hat zwar zehnmal so viele Mitglieder, aber ansonsten gehts ihm so ähnlich wie … der SPD! Führungslos hat er Angst, an den Fleischtöpfen der Zukunft bei Fifa und Uefa nur noch schlechte Plätze abzubekommen. Die Sorgen wollen Sie haben? Spielen Sie lieber Fussball!

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