Der Sportteil der taz-Homepage ist in der Regel ungepflegt und unaktuell. Von Mitarbeiter*inne*n hörte ich, dass dort mehr Wert auf die PrĂ€senz in den asozialen Konzernnetzwerken als auf die eigene Webseite gelegt wird. Bei der Frauen-WM sieht es erfreulich anders aus. Die taz-Sportredaktion hat ein Interview von Frank Hellmann mit Sara Doorsoun eingekauft, und die Gesamtleistung von Alina Schwermer ĂŒbertrifft die oft zusĂ€tzlich hinter Paywalls vermauerte Konkurrenz auch qualitativ mit klarem Abstand.
Der Stromausfall in SĂŒdamerika wird Ihnen kaum entgangen sein, wenn Sie ĂŒberhaupt noch Nachrichten konsumieren. Als ergĂ€nzende LektĂŒre empfehle ich Ihnen diesen (Trump hat der NYT deswegen schon publizitĂ€tswirksam “Hochverrat” vorgeworfen; von nichts ist das Blatt weiter entfernt) und diesen Bericht von Florian Rötzer/telepolis. Vor allem, weil die betroffenen Regierungen das alles eilig dementiert haben.