Philippe Noiret, der Lebenskünstler

Von , am Dienstag, 2. Juli 2019, in Genuss.

Erst 1967, da war er schon 37 Jahre alt, ergatterte Philippe Noiret seine erste Kinohauptrolle in “Alexandre le bienheureux” (dt. Alexander der Lebenskünstler). Für mich avanvcierte der Mann zu dem Sympathiegesicht Frankreichs. Neben dem allgemein und zurecht gelobten “Cinema paradiso”, glänzte er für mich in der dreiteiligen Reihe “Die Bestechlichen” (1984, 1990, 2003, Regie: Claude Zidi) und in “Wenn das Fest beginnt” (1975, Regie: Bertrand Tavernier). Diesen Alexandre (Regie: Yves Robert) kannte ich nicht (oder habe ich ihn nach langer Zeit vergessen).
1967 wurde er gelesen als Hippie-Hymne. Eine große Kunst ist ein Film von 1967, wenn er heute, 52 Jahre später, in die Zeit passt, als hätte er erst gestern Premiere gehabt. Arte bietet ihn leider nicht in der Mediathek an; Donnerstag wird er um 13.50 h wiederholt. Programmieren Sie ihre Videosoftware. Und zeigen Sie ihn ihren Nachkommen. Gerne im Bett anzusehen, mit einer Flasche gut gekühlten Rosé.

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