Ein Interview mit Roxane Gay zu bekommen, ist an sich schon ein Volltreffer für Journalist*inn*en. Fatma Aydemir/taz hat eins bekommen, und hat ein ziemlich gutes gemacht. Frau Gay vollbringt eine vorbildliche intellektuelle Leistung, indem sie ihre Lebensgeschichte nicht individualisiert (und damit u.U. ausweglos machen würde), sondern politisiert.
Ein völlig anderes, aber ebenso legitimes Bild bei der Essenerin Florence Kasumba, deren Interview die Funke-Mediengruppe ausnahmsweise mal nicht hinter einer Paywall verschwinden lässt.
Starke Frauen, beide.