Oojehojeeeh: Tönnies-Verteidiger Max Eberl

Von , am Mittwoch, 14. August 2019, in Fußball, Politik.

mit Update
Wäre er doch auf dem linken Flügel geblieben. Dort ist er, obwohl nicht mit einem Sprinterkörper beschenkt, als Spieler rauf und runter gerannt und hat so manchen Gegner in den Wahnsinn gespielt. Jetzt hat er es mit seinen Freund*inn*emn, den Millionen Fans von Borussia Mönchengladbach getan. Beim sog. “Rheinischen Fussballgipfel” der gleichnamigen “Post” (Konzernmutter des Bonner GA; online nur ein unlesbarer “Ticker”-Text, daher kein Link). Statt sich in Gesellschaft der Herren Funkel und Veh lieber auf die Zunge zu beissen, redete er ähnlich kariertes Zeug wie sie. Und bekommt vom Kollegen Christian Spoo/seitenwahl dafür, was er verdient. Danke, Christian, danke. Ich könnte jede Silbe unterschreiben.
Update abends: wenn der Herr Tönnies “gejagt” werden müsste, dann weniger für die paar Milliönchen, die er in Gelsenkirchen ausgibt; die sind Sache des Vereins und der Fans. Wenn die sich mit seinem Geld schmücken wollen … ihr Problem. Gejagt werden müsste der Herr Tönnies wegen der Milliarden, mit denen er sich auf Kosten von ausgebeuteten Arbeiter*inne*n, betrogenen Verbraucher*inne*n, handwerklich arbeitenden Metzger*inne*n, Bäuerinnen und Bauern sowie vielen Millionen Schlachttieren im Jahr bereichert, und zwar gejagt werden vom Gesetzgeber – da wäre er fällig. Wie kauft er sich wohl davon frei?

Die Sache mit dem Rassismus

Damit es auch Herrenmenschen verstehen, hat Margarete Stokowski/Sp-on die Sache mit dem Rassismus noch mal, verständlich auch für ganz Doofe, erklärt. Ich, alter weisser Mann, habe selbst in den 90ern ein “Anti-Rassismus-Training” der damaligen Initiative Schwarze Deutsche (heute: Initiative Schwarze Menschen) besucht. Es endete ohne Zertifikat. Mann und Frau ist nämlich nie fertig damit.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.