weiter unten: Verschwörungspapst Bröckers und Ramelow
“Von der Organmedizin zur Virusmedizin” schreibt Albrecht Goeschel/telepolis. Er bietet einen Parforceritt durch die politische Ökonomie des heute vielfach gelobten deutschen Gesundheitswesens. Die dort arbeiten müssen, teilen dieses Lob überwiegend nicht. Goeschel gibt eine Ahnung davon, warum.
“Ohne Humor und Ironie ist das doch gar nicht auszuhalten”, sagt Mathias Bröckers im nachdenkseiten-Interview von Marcus Klöckner. Intelligente Medienmacher*innen würden sich dieses Interview genauer durchlesen, weil es abgesehen von den schwierigen ökonomischen Rahmenbedingungen, sachdienliche Hinweise gibt, warum sie immer weniger gekauft werden. Aber vielleicht sind solche Einsichten schon zu gefährlich für das Betriebsklima auf dem sinkenden Schiff. Und sowohl für Bröckers als auch für die nachdenkseiten gibts ja schon gut gefüllte Schubladen.
Bleibt noch Bodo Ramelow. Amtsträger, Wahlsieger, beschimpft und beneidet. Hart wird daran gearbeitet, ihn ebenfalls in Schubladen zu stecken, aber es will nicht wirklich gelingen. Wer zu Lesen versteht, findet dafür Hinweise in seinem eigenen Text.