Nachdem Ingo Arend über die türkische Kunstszene informierte, schreckte Jürgen Gottschlich/taz auf mit einem Bericht über die Verschärfung der politischen Auseinandersetzung um Femizide. Es ist ein zivilisatorischer Fortschritt, dass sich in der Türkei überhaupt eine politische Bewegung dieses Thema annimmt, und dem islamistischen Frauenhass Widerstand entgegen setzt.
Ein islamistisches Spezifikum ist Frauenhass bekanntlich nicht. Eine globale Hochburg des mörderischen Frauenhasses ist das katholische Mexiko. Von dort schreckte dieser Tage eine dpa-Meldung über steigende Mordzahlen auf. Selbstverständlich gibt es auch in Mexiko Bewegungen, die dagegen kämpfen.
Und wenn Sie nun glauben, das sei alles weit weg – falsch! Jeden dritten Tag wird hierzulande eine Frau ermordet. Meistens von ihrem (Ex-)Mann, und nicht in irgendeinem dunklen Wald. Bewegung dagegen? Die Frauenhäuser sind weiterhin flächendeckend unterfinanziert und überlastet. Zum Bonner Frauenhaus, insbesondere zum Spenden, bitte hier entlang …