Wolfgang Michal/Freitag sorgt sich um den Genossen Kanzlerkandidaten. Diese Sorge ist berechtigt. Ich kann mich an Jahrzehnte erinnern, da hĂ€tte der Genosse Kanzlerkandidat auf gute RatschlĂ€ge des Genossen Michal vielleicht sogar gehört. Heute, befĂŒrchte ich, bemerkt er das gar nicht – andere Sorgen …
Hans-Christian Ströbele/Freitag erinnert naheliegenderweise an Edward Snowden. Das Schweigen um dessen Lage hat dröhnende Ausmasse angenommen, dass der Zwischenruf des alten, weisen Mannes mehr als angebracht ist.
Florian Rötzer/telepolis hat nicht nur den MĂŒll mit den wenigen Körnchen Wahrheit um den Fall Nawalny zusammengekehrt (wenn ich nur wĂŒsste, was die Körnchen sind), sondern macht auch listig auf die ölige Liebesbeziehung zwischen Russland und den USA aufmerksam. Über die Deutschen lachen sich wahrscheinlich beide Seiten gerade kaputt. Wundern Sie sich, wie das sein kann? Dann lesen Sie nach, was einst Egon Bahr zu sowas wusste.
Wie ein EnttĂ€uschter schreibt Ulrich Heyden/nachdenkseiten ĂŒber JĂŒrgen Trittin. Über Trittin weiss er wenig, aber viel ĂŒber Russland, was seinen Text lesenswert macht, auch fĂŒr Trittin. Meine These: die beiden wĂ€ren sich ĂŒberwiegend einig. Als Differenz wĂŒrde bleiben, welche Verantwortung Wladimir Putin und seinem Regime zugewiesen wird, und welches Gewicht sie hĂ€tte.
Alles MĂ€nner.
Darum jetzt zu unseren Freundinnen. Damen können hier aufhören weiterzulesen, sie wissen das alles zur GenĂŒge, vielleicht mehr als sie wollen. Als letzten Text aus der Vorwoche hat die Jungle World die informative Meditation ihrer Autorinnen Viola Nordsiek und Veronika Kracher ĂŒber die monatliche weibliche Blutung frei zugĂ€nglich online gestellt. Wenn Sie das alles von ihrer Frau/Freundin schon erklĂ€rt bekommen haben – schön fĂŒr Sie. Notwendige, nicht hinreichende, Voraussetzung ist, dass ein Mann sich ĂŒberhaupt dafĂŒr interessiert. Gehören Sie dazu? Dann lesen Sies vorsichtshalber, vielleicht erfahren Sie doch noch Neues, zumal nicht nur jede’ Jeck sondern auch jede Frau anders ist. Angeblich wollen Frauen immer “ĂŒber alles reden” – aber das ist nur ein GerĂŒcht, hier kommen wir MĂ€nner dem nĂ€her.