Heute absolvieren die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsident*inn*en eine neue Show um grosse und kleine Lockdowns, mit der vorgeblichen – doch, ich würde auch zugestehen: mutmasslichen – Absicht, die Bevölkerung vor einer unkontrollierbaren Ausbreitung des Covid-19-Virus und vermeidbaren Todesopfern zu schützen. Ich glaube nicht, dass sie heute noch sehr darüber nachdenken – das ist schon geschehen. Heute gehts nur noch um die Feinarbeiten am Kommunique. Aber wenn sie doch noch nachdenken sollten, die folgende Empfehlung.
Eine noch grössere Todesursache, und zwar insbesondere für vorerkrankte Insassen von Krankenhäusern und Intensivstationen, sind multiresistente Keime – Bakterien, gegen die kein Antibiotikum mehr hilft. Heute hat das ZDF-Magazin Frontal 21 auf eine Studie von Germanwatch aufmerksam gemacht – hier der Film (Video 8 min) – hier die Studie.
Derzufolge ist der Kauf von Geflügelfleisch, seine Lagerung und mglw. nicht komplett fachgerechte Zubereitung, seine Zugänglichkeit für unbeaufsichtigte Kinder im Haushalt u.v.a. pannenartige Geschehnisse und Entwicklungen ziemlich genau, mit einer Wahrscheinlichkeit von über 50%, genauso gefährlich, wie sich so einen Keim im unsachgemäss von outgesourcten Reinigungskräften gereinigten Krankenhaus zu fangen. Und damit noch um einiges gefährlicher, als das Coronavirus, über das sich das ganze Land gerade so erregt.
Es gibt keinen Impfstoff, es gibt kein Antibiotikum. Im Gegenteil: Antibiotika werden durch die Art und Weise der Produktion dieses Fleisches sogar entwertet. Die logische Folge kann nur sein, die Produktionsstätten solcher gefährlichen Krankheitserreger sofort zu schliessen. Aus dem Frontal21-Bericht geht hervor, dass sogar die untätige zuständige Bundesministerin den Eindruck gewonnen hat, dass mit den verantwortungslosen Herstellern nicht (mehr) zu reden ist. Wenn die Ministerin immer noch nicht handelt, ist es eine klassische Aufgabe von Frau Merkel einzugreifen, und zwar heute.