Endlich haben wir wieder einen Aussenminister mit Format und Intelligenz. Einen Riesenstaatsmann – fast wie damals Möllemann. Nach diesen ganzen Weicheiern wie Brandt, Scheel, Genscher, Fischer und Steinmeier – endlich ein Mann, der unseren außenpolitischen Gegnern klar sagt, wo es langgeht. Heiko Maas! Ein Name wie Donnerhall!!!

Wenn die Taliban so dreist sein sollten, in Afghanistan ein islamisches Kalifat zu errichten – dafür wurden sie übrigens in ihren pakistanischen Koranschulen abgerichtet und das hat ihnen Donald Trump in seinen “Verhandlungen” auch nicht abgehandelt – DANN würden sie die Bundesrepublik aber kennen lernen! KEINEN CENT würde die Bundesregierung dann mehr an Afghanistan überweisen, die 430 Mio. € Hilfsgelder würden dann aber gestrichen – sagte er gestern im Deutschlandfunk – Afghanistan  sei ohne diese Gelder “nicht lebensfähig”.

Bravo, Heiko.

Endlich mal eine handfeste Drohung, denn das Land hat ja keine Einnahmen: Bereits 2012 betrug laut FAZ der Jahresexport Afghanistans an Opium 1,4 Mrd. Dollar. 90% des Opiums auf dem Weltmarkt stammt aus Afghanistan. In den Folgejahren waren es 2,4 Mrd. und mehr. Das Bruttosozialsozialprodukt Afghanistans wird auf etwa 18 Mrd. $ geschätzt. Da werden die Taliban aber vor einer solchen Drohung aus Deutschland zusammenbrechen und ihren Vormarsch sofort stoppen! Kläglich werden sie behaupten, sie seien mißverstanden worden – schließlich hätte sie der Chef vom Kölner Karnevalszoch, Christoph Kuckelkorn, nur zum 11.11. nach Kabul auf den Altermarkt eingeladen – wegen Corona – denn da könne man sich ja auch maskieren – natürlich auch als Gotteskrieger…im Fastelovend ist schließlich alles erlaubt.

Gut, dass wir so einen gerissenen und weitsichtigen Außenminister haben.

Das Saarland kann doch noch mehr, als ungültige Grüne Landeslisten hervorbringen!

Über den/die Autor*in: Roland Appel

Roland Appel, Publizist und Unternehmensberater, Datenschutzbeauftragter für mittelständische Unternehmen und tätig in Forschungsprojekten. Er war stv. Bundesvorsitzender der Jungdemokraten und Bundesvorsitzender des Liberalen Hochschulverbandes, Mitglied des Bundesvorstandes der FDP bis 1982. Ab 1983 innen- und rechtspolitscher Mitarbeiter der Grünen im Bundestag. Von 1990-2000 Landtagsabgeordneter der Grünen NRW, ab 1995 deren Fraktionsvorsitzender. Er arbeitet und lebt im Rheinland.