Derzeit ist Länderspielpause und keine*r guckt zu. Dem deutschen Publikum gehen die derzeitigen WM-Qualifikationsspiele – zur Erinnerung: für eine Winter-/Weihnachts-WM in Qatar – am Hintern vorbei. Obwohl: die ARD-“Wahlarenen” mit Frau Baerbock oder Herrn Scholz glotzten noch weniger (3-4 Mio.). Auch das Fussballmärchen von Island, so einwohner*innen*stark wie Bonn, ist von #metoo ganz böse zerdeppert worden. Nein, falsches Bild: gewalttätige toxische Männer-“Helden” rissen mit dem Arsch wieder ein, was sie mit ihren Füssen aufgebaut hatten – die Island-Verehrung.
Ähnlich wie deutsche CDU- und CSU-Politiker merken die Mächtigen im Weltfussball nichts von der Welt da draussen. Sie träumen von dem weiterhin unermesslichen Fluss von Milch- und Honig-Grosskapital. Die Uefa (Europa) lässt sich von den qatarischen Feudalverbrechern aushalten, die Fifa (Weltverband) scheint sich für sie saudische Seite entschieden zu haben. Anzunehmen ist, dass sich auch chinesische Medienoligarchen für diese globaler orientierte Seite entscheiden werden. Womit es entschieden ist, und Europa aus der Wäsche guckt, als sei sie ihm von den Taliban ausgeteilt worden.
Es lässt sich an einem schönen Beispiel aus der wirklichen Profifussballwelt verdeutlichen. Der FC Barcelona, der grösste Fussballclub der Welt, und mehr als das, hat als Ersatz für Antoine Griezmann einen gewissen Luuk de Jong verpflichtet. Der ist mittlerweile 31 Jahre alt, und wurde, anders als Barca-Keeper ter Stegen, 2014 von Borussia Mönchengladbach wegen Erfolglosigkeit entlassen. Seitdem ist er nicht besser geworden, hat beim FC Sevilla 10 Tore geschossen, in zwei Jahren! Meine Barca-Freunde interessiert das gar nicht mehr. Mich auch nicht.