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Westphalen bedrängt Bundesregierung

Aber ist überhaupt noch jemand zuhause?
Die “Gs” beherrschen den veröffentlichten gesundheitspolitischen Diskurs. Es ist schon alles gesagt, aber vielleicht noch nicht von allen. Es ist dem Bundestagswahlkampf ähnlich: eine unendliche Menge an geschwätzigem Müll. Aber was sind überhaupt die Fakten? Niemand kennt sie, weil sie niemand erforschen lässt. Es würde Auftragsvergabe erfordern, durch Stellen die über Kapital verfügen. Spätestens, wenn es Private nicht tun, besser vorher, und am allerbesten vor spätestens 1 1/2 Jahren hätte die öffentliche Hand entsprechende Aufträge erteilen/vergeben müssen.
Nun fragt also der zwar adelige, aber aus PR-Pressestellen-Sicht nichtnutzige quengelnde Andreas von Westphalen/telepolis nach Erkenntnissen (in diesem Link zum 2. Teil ist auch ein Link zum ersten). Jens Spahn wird seine Leute fragen: “Von Westfalen? Habe ich im Aufsichtsrat der Kreissparkasse noch nie gesehen. Wieviel hat der denn gespendet?”
Impfdurchbrüche? Wenn ja, wieviele? Wie werden sie festgestellt, gesammelt, publiziert? Wie ist der Stellenwert zwischen Genesenen und Geimpften? Was ist wirkungsvoller? Was wirkt länger? Wieviele Genesene gibts überhaupt? Wie werden welche Fakten dazu ermittelt? Differenziert nach Alters- und anderen Kriterien (sozial, Bildungsstand, geografisch usw.) Repräsentative Studien – warum werden keine gemacht? Warum untersuchen sie all das nicht? Warum wollen sie es nicht wissen? Worum geht es dann überhaupt?
In Bonn übrigens wurde gestern eine 7-Tage-Inzidenz von 146 gemeldet; komplett geimpft 74%; im Krankenhaus 61, auf Intensiv 27, und hier die geografische Verteilung in den Stadtteilen. An der Oper neben der Kennedybrücke sah ich einen “Impfbus” mit einer respektablen Warteschlange an jungen Menschen.
In den Köpfen der Bundesministerien denken sie, es gehe jetzt gerade um “alles”. Keine Zeit, seine Arbeit zu machen, also z.B. Fragen zu beantworten. Was für eine kleine Welt, in dieser Berliner Blase. Wer zu viel darüber nachdenkt, die*den kann es beunruhigen, dass “die” uns später wieder regieren sollen … so ganz ohne Aussicht auf Besserung.
Herr Westphalen und ich hatten kürzlich eine sehr freundliche Email-Korrespondenz – Rheinländer und Westfale, es war gar nicht “furchtbar” (Jürgen Becker), aber “es ging” ;-) Ich schätze seine westfälisch anmutende journalistische Hartnäckigkeit und seinen knochenschinkenartig-trocken-sachlichen Stil. Es ist nicht alles schlecht, was aus dem anderen Landesteil kommt. Habe mir gestern sechs frische Scheiben beim Metzger Huth im Momo geholt. Bitte weitermachen.

Ein Kommentar

  1. Heiner Jüttner

    Adelige gibt es seit 1919 nicht mehr. Adelstitel sind seitdem ein Bestandteil des Namens.

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