Eine Woche Krankenhaus ist geschafft. Diesmal nichts mit dem Herzen, aber unumgänglich. Peter Kramer, Roland Appel und Christian Wolf haben den Blogbetrieb aufrechterhalten – dafür mein herzlicher Dank. Am Wochenende kehrte ich schrittweise zurück. Das Folgende ist dabei rausgekommen.
Das Traurigste zuerst: “Mit ihr war es eine gute Zeit – Annette Standop hat diese Welt verlassen – ein schwerer Verlust für mich und viele Andere”.
Für den Optimismus ist Reinhard Olschanski zuständig: “Momentum – Landtagswahl BaWü: Wahlforscher sehen Momentum bei Grün”.
Eine weit kritischere Stimmung bei Wilhelm Neurohr vom Nordrand des Ruhrpotts: “Politischer Selbstbedienungsladen – Superwahljahr 2026: Erneute Steigerung der Abgeordneten-Diäten – aber Kürzungen bei Bürgergeldempfängern und Rentnern”.
Christian Wolf wird nicht müde, Sie zu beraten: “Digitaler Wochenrückblick 1. März 2026 – Die Loslösung!”
Hans Conrad Zander hat Dante wiedergefunden, Sie ahnen nicht wo: “Dante im Gesundheitsamt” von Köln!
Helmut Lorscheid ist ähnlich erschüttert, über einen anderen ernsten Sachverhalt: “Donner über dem Brocken – Pistorius läßt tieffliegen”.
Netzpolitik-Kolumnist Vincent Först schreibt: “Trugbild: Flucht aus der Entfremdung”.
Ich habe mich im Krankenhausbett an drei journalistischen Leistungen erfreut: “Journalismus ist möglich – Sogar bei taz und faz – drei Perlen aus zehn Tagen – und bei der letzten die Frage, warum sich niemand aufregt”. Für den Zeitraum nicht viel, aber mehr als nichts.
Der Westfale in Köln, Friedrich Küppersbusch, passt sogar auf, was in Baden-Württemberg passiert (s.o. Olschanski): “Causa Manuel Hagel: Die ganze Wahrheit – Ein 8 Jahre altes Interview. Ein Satz. Ein Shitstorm. Und das mitten im Wahlkampf.” Dä, Mann! Da staunste … Männer aufstellen ist immer ein Risiko.
Unser informierender Klassiker Heiner Jüttner hat während meiner Krankenhauszeit abgeliefert, aber erschien leider verspätet: “Gebildet”.
Nun werden Sie fragen: warum nichts zum Krieg? Herrjeh, ja sischer. Ist nicht alles voll damit? Roland Appel schreibt: “Krieg gegen die Mullahs – Quo Vadis?” Und ich empfehle Ihnen ergänzend Branco Marcetic/Jacobin: “Wozu der Irankrieg? Trump weiß es selbst nicht – Donald Trump hätte einen Deal mit dem Iran haben können, der weiter ging als der Barack Obamas. Doch die Verhandlungen waren nur ein Deckmantel für einen Angriff, den Kriegstreiber in den USA und Israel seit Jahrzehnten herbeisehnen.”
So weit, so schlecht. Nachgeliefert und erfreulich Dr. Clarissa Vogler: “Dr. Clarissa Vogler, Kapitel 4: Der digitale Kahlschlag und die Freiheit der Geister”. Der einzige Fall, in dem ich eine dreizeilige Überschrift dulde 😉
In Beuel ist der Frühling voll ausgebrochen. Wir haben es gut. Rheinpegel Bonn 452cm.
Freundliche Grüße
Martin Böttger

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