Mit einiger Begeisterung, verbunden mit umso grösserer Verständnislosigkeit über das beredte Schweigen deutscher Massenmedien, nahm ich diese Nachricht wahr:
Martin Holland/heise: „US-Zwischenwahlen: Rechenzentren noch größere Verlierer als die Republikaner – In mehreren US-Gemeinden wurde bei den Zwischenwahlen auch über Rechenzentren abgestimmt. Die Resultate sind eindeutig und für die Tech-Branche verheerend.“
Einer hat es kommen sehen, und eine sehr begrenzte paywallbewehrte Öffentlichkeit im Hitze-Hoschsommer (11.7.) wissen lassen. Der FAS-Medienredakteur Harald Staun: „Kampf gegen KI-Datacenter: Das Comeback der Maschinenstürmer – Viele Amerikaner wollen keine KI-Rechenzentren in ihrer Nachbarschaft. Der Protest wächst rasant – und könnte zum zentralen Wahlkampfthema werden. Was treibt die Rebellen an? Und was können sie erreichen?“
Wer nicht hören will, muss fühlen. Ausweislich dieser Fachberichte (hier und hier, sowie hier) war Zivilgesellschaft beim sog. „Digitalgipfel“ der Bundesregierung weder erwünscht noch anwesend. So ist es dann ja auch verlaufen. Und wird den Weltabgewandten entsprechend wenig nützen.
Geschichte wiederholt sich immer als Farce.

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