Beueler Extradienst

Meldungen & Meinungen aus Beuel und der Welt

Schlagwort: Essen (Seite 1 von 4)

Von Karnap zur Hafenstrasse – 3:0

mit Update nach dem FrĂŒhstĂŒck
Arnd Zeiglers Crew war in Essen-Karnap, um dort Ente Lippens und Fred Bockholt in Willis Kneipe “Ich danke Sie!” zu treffen. Sie zeigten wie Ente im ZDF-Sportstudio PelĂ© an der Torwand besiegte (Video ab Minute 12) – damals schossen die Jungs mit einer LĂ€ssigkeit, wie sie sie sonst auf dem Rasen, im Stadion, zeigten. Fred Bockholt war damals vom VFB-Bottrop, von der anderen Seite der B224, nach Essen gewechselt. Beide zusammen absolvierten mehrere Bundesligaaufstiege von Rot-Weiss Essen, die damals wie heute eine Fahrstuhlmannschaft waren. Nur damals, zu Lippens’ Zeiten eben drei Ligen höher als heute.Weiterlesen…

Langer Lauf

Von GĂŒnter Bannas
Am Anfang war MĂŒlheim an der Ruhr, 1994. In Bonn regierte Helmut Kohl mit der FDP. Joschka Fischer trimmte seine Partei auf SPD-Koalitionskurs. So wie Kohl mit den GrĂŒnen, wollte auch Fischer mit der CDU nichts zu tun haben. „Rot-grĂŒnes Chaos“ stand gegen „Der Alte muss weg“. Tertium non datur? Am Rande des Ruhrgebiets aber geschah Ungeheuerliches. Im Stadtrat wurde ein schwarz-grĂŒnes BĂŒndnis geschmiedet, das erste in einer deutschen Großstadt.Weiterlesen…

Die BrĂŒcke

Wundersame Bahn LIV
Dieses Wochenende habe ich meine ReiseplÀne aufgegeben. Die Bahn schafft es nicht mehr. Im grössten urbanen Ballungsraum Deutschlands, der Ruhrstadt, hat sie ein einzelner mutmasslich besoffener Tankwagenfahrer lahmgelegt. Oder war es eine Verschwörung von Big Oil? Um das Verbrennungsmotorenbusiness weiter am Verbrennen zu halten, kann es eine Tankwagenladung durchaus wert sein. Ich weiss, es ist Sarkasmus, Zynismus. Versuche ichs mal besser mit ernsthaften Fragen.
Der Unfall passierte an der, zusammen mit der Rheinlandachse, meistbefahrenen Bahnachse Europas. Dieser ausnahmsweise mal nicht von Bezahlschranken eingemauerte WAZ-Bericht vermittelt einen “guten” Eindruck davon.Weiterlesen…

Ökologie in der grossen Stadt

Eine Sache konnte mir meine Partei bisher nicht richtig erklĂ€ren. Wieso verteidigen die meisten GrĂŒnen industrielle AckerflĂ€chen gegen Wohnbebauung? LĂ€ngst ist nachgewiesen, dass StĂ€dte eine grössere Artenvielfalt vorweisen können, als agrarindustrielle MonokulturwĂŒsten. Nicht StĂ€dte, sondern die grossindustrielle Landwirtschaft hinterlĂ€sst die ĂŒbelste Bilanz in Sachen Artensterben und Klimawandel. In meiner Kindheit war das noch anders.
Ich habe in Essen-Karnap vom Taubenschlag meines Opas aus rauchende Schornsteine gesehen. Und die WeisswĂ€sche,Weiterlesen…

Und was macht der RWE?

Untem am Ende dieses Textes eine politisch relevante Leseempfehlung
Unter PrĂ€-Corona-Bedingungen wĂ€re Rot-Weiss-Essen so gut wie gerettet. Seit Jahren spielt der deutsche Fussballmeister der Herren von 1955 in der Regionalliga West (= 4. Liga) und versucht vergeblich aufzusteigen. Nach meinem Überblick hat RWE in dieser Liga die höchsten Zuschauerzahlen, entschuldigung: hatte. Sie waren immer vierstellig, bei Spitzenspielen und Derbys (gegen RWO) fĂŒnfstellig. Zuschauerkrösus wurde sowas genannt. Die Essener SPD glaubte, wenn sie dem Verein einen Stadion-Neubau hinstellt, steigt er von alleine auf,Weiterlesen…

Geheimnisvolle Durchsagen, unsichtbares Personal

Wundersame Bahn XLVIII
An manchen Tagen sollte man lieber zu Hause bleiben. Aber wir wollten uns die Revierkunst in Zeche Ewald in Herne gerne anschauen. Das war auch gut so. Die Hinfahrt funktioniert ganz gut. Wir konnten zu zweit mit meinen VRS-Ticket bis Herne und zurĂŒck fahren, ohne das sonst notwendige “Weiterfahr-Ticket” zusĂ€tzlich lösen zu mĂŒssen. Diese Regelung galt wegen Corona wĂ€hrend der gesamten Schulferien, fĂŒr uns bedeutete dies eine Ersparnis von 27,20 Euro. Die Ausstellung war auch gut, aus dem Bonner Raum war Sandra Eisenbarth aus Siegburg mit ihren neuen Arbeiten vertreten. Weiterlesen…

Was ĂŒberzeugt Benko?

Und wen interessiert Sridharan?
Aus Essen dröhnen Jubelmeldungen durchs Land. Nach “zahlreichen persönlichen GesprĂ€chen” konnte der Herr Benko persönlich “ĂŒberzeugt” werden: “Im Ergebnis konnten die Verantwortlichen von Galeria Karstadt Kaufhof von der ZukunftsfĂ€higkeit des Karstadt-Standortes am Limbecker-Platz sowie der Unternehmenszentrale in Essen ĂŒberzeugt werden.” DĂ€. Da hat der Otto-Konzern, zu dem die Shoppingmall-Betreiberin ECE gehört, aber noch mal Schwein gehabt. Sonst hĂ€tte das Einkaufszentrum Limbecker Platz in Essens City leer und nutzlos in der City rumgestanden, wie in KĂŒrze das Bonner Karstadt-GebĂ€ude.Weiterlesen…

Wundersame Bahn XLVI

DB in NRW – manches klappt, so “mittel” …
Die armen daheimgebliebenen Berufspendler*innen werden von der Unterbrechung der linksrheinischen Bahnstrecke zwischen Bonn und Köln gequĂ€lt. Wer antizyklisch in den ĂŒberlaufenen Sommerferien auf Urlaub verzichtet, wird dafĂŒr bestraft. Es soll Zeiten gegeben haben, Ältere erzĂ€hlen davon, da hat die Deutsche Bundesbahn Bauarbeiten im laufenden Betrieb erledigt. Da wurde mal langsamer gefahren, da und dort auf ein Nebengleis ausgewichenWeiterlesen…

Die Nichts-Merker

mit Update nachmittags
Stuttgart / KarstadtKaufhof / TV-Fussball / Lokaljournalismus
Nach dem Wochenende spielte sich die ĂŒbliche rechtskonservativ-deutsche PublizitĂ€tsagenda ab. Irgendwo randalierte irgendjemand. Darum mehr Polizei, schĂ€rfere Gesetze, die Linken sind schuld, Prozess am Hals. Aber irgendwie funktioniert das auch nicht mehr so zuverlĂ€ssig, wie es all die Jahrzehnte diese (westdeutsche) Republik konstituiert hat.Weiterlesen…

Notarzteinsatz am Gleis

Wundersame Bahn XLIV
Ist Bahnfahren gefĂ€hrlich? Eine Mehrheit scheint das zu meinen. Sonntags, an den Nachmittagen und Abenden, bricht die Deutsche Bahn gewöhnlich so zusammen, wie Freitagsnachmittags. Das war vor Corona. Jetzt glauben die meisten, Autofahren sei sicherer. Haben wir gelacht. Aber der angenehme Nebeneffekt ist halt – es ist nicht mehr voll. So auch gestern zwischen Bonn und Essen.Weiterlesen…

Kaum ein Fahrgast stört

Wundersame Bahn XLIII
Jahrzehntelang fĂŒhlte ich mich als DB-Stammkunde darauf abgerichtet, dass der Fahrgast das Einzige ist, was den Betrieb stört. Seit das Coronavirus ĂŒber uns gekommen ist, schien dieses Problem weitestgehend erledigt. Zu hören, zu sehen und zu atmen ist, dass immer mehr Menschen aufs Auto umsteigen, weil sie sich dort scheinbar sicherer fĂŒhlen. Ist das Virus vielleicht gar nicht von Bill Gates, sondern von der deutschen Autoindustrie? Hmm …
Gestern habe ich alles mal wieder ausprobiert.Weiterlesen…

Kommunikationsguerilla

Anti-Corona-, Hygiene- und sonstige -Demos beherrschen seit mehreren Tagen den deutschen Medienmarkt. Verbunden mit der “Querfront”-These erscheint mir das als Versuch, die “Hufeisentheorie” (im vorigen Jahrhundert als “Rechts” und “Links” gleichsetzende “Totalitarismustheorie” mit einer Hochburg am Seminar fĂŒr Politische Wissenschaften der Uni Bonn populĂ€r), wieder im öffentlichen Diskurs zu etablieren. Nachdem sie gerade erst bei der Regierungskrise in ThĂŒringen fulminant nackt ausgezogen worden war. Dass doofe Linke dem Vorschub leisten – geschenkt.Weiterlesen…

SPD – es gibt eine gute Nachricht

Gute Nachricht fĂŒr die SPD. Ja, sowas gibt es. Nicht Thilo Sarrazin, aber immerhin Willi Nowack ist ausgetreten. Den habe ich 1975 als Essener Juso kennengelernt, damals schon ein Arschloch. Eine Jugendzentrumsinitiative, in der sogar die FDP mitmachte, diffamierte er als “kommunistisch gesteuert”. Seitdem hat er sich nicht mehr geĂ€ndert. Jahrzehntelang war er “der Pate” der Essener SPD, die solche Talente wie Guido Reil hervorgebracht und jahrzehntelange absolute Mehrheiten verspielt hat. Extradienst-Autor Wolfgang Hippe hat ihm in seinem Buch “Lokaltermin” 2004 ein verdientes Denkmal gesetzt. Leider habe ich keine Verlagsseite zum Verlinken gefunden, hier eine Besprechung von Diana Siebert. Essens Sozis werden ihn nicht vermissen.

DB-Preiserhöhung: 16%

Die was-mit-Medien-Leute haben keine Zeit, ĂŒberall Sparmassnahmen. Die meisten haben rechts in der Tastatur Rechnertasten. Es bleibt halt keine Zeit, die zu bedienen, wenn Mitteilungen der Deutschen Bahn AG abgeschrieben werden mĂŒssen. Ich meldete bereits, dass es sich bei dem “verstĂ€rkten Einsatz von ICEs” anstelle von ICs, wie er insbesondere auf der Strecke Köln-Hamburg geplant ist, um nichts anderes als eine Preiserhöhung handelt. Auf der von mir hĂ€ufig genutzten Strecke Bonn-Essen bedeutet dasWeiterlesen…

Wundersamer BVB – Wundersame Bahn XXXVIII

Freitags auf der Deutschen Bahn – das ist immer ein Abenteuer. Gestern im IC nach Essen. Wegen ÜberfĂŒllung, schon auf dem engen Bahnsteig (Gleis 2 + 3) im Bonner Hbf. habe ich pendlerzielsicher auf direktem Weg das Bordbistro angepeilt. Das GeĂŒsecurry mit 10 Ct. Spende fĂŒr den Regenwald war vorrĂ€tig. Im Bistrowagen funktionierte die Technik. Was will der Fahrgast mehr?
An meinem Tisch eine Dame auf dem Weg von Bad Godesberg nach DĂŒsseldorf. Sie stöhnt ĂŒber die ZustĂ€nde am Godesberger Bahnhof, ewige Baustelle, keine Toilette, aber immerhinWeiterlesen…

KnĂŒwers spannende Springer-Spekulation

Realistischer als alles, was die direkten Protagonist*inn*en mit ihrer aktiven PR-Interviewpolitik rausgehauen haben, ist, was Thomas KnĂŒwer aktuell in seinem Blog indiskretionehrensache.de schreibt. Hat er die Investorenmotive von KKR etwa besser verstanden, als Frau Springer und Herr Döpfner? Nein, ich glaube, die beiden wissen es selbst, und meinten sich öffentlich wider besseres Wissen Ă€ussern zu mĂŒssen. Denn das Kapital, das scheue Reh, darf nicht nervös gemacht werden. Und die Belegschaft, die weiter Leistung bringen soll (human ressources) auch nicht. Bei manchem, was Herr Reichelt und seine Spiessgesellen so an Schmutz raushauen,Weiterlesen…

Wundersame Bahn XXXVI

Wenn ein IC mit umgekehrter Wagenreihung freitags mit nur 5 Minuten VerspĂ€tung in Bonn ankommt, dann ist das jedenfalls eine famose Leistung des Zugteams – und natĂŒrlich auch der aus- und einsteigenden FahrgĂ€ste. Schwach dagegen, wenn auch auf so eine geringe VerspĂ€tung in Köln nicht gewartet wird – der mögliche Umstieg fĂŒr Reisende nach Wuppertal/Hagen misslang. Bis Essen summierte sich die VerspĂ€tung auf 12 Minuten. Naja, fĂŒr das, was ich freitags gewohnt bin, eine Lappalie. Mehr schocken konnte mich die EVAG in Essen.Weiterlesen…

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