Thema: FAZ

Was macht unsere EU? 5. Teil: … mit Dänemark?

Von , am Sonntag, 20. Mai 2018, in Lesebefehle, Medien, Politik.

“Bürokratie für das Schöne”, eine Begrifflichkeit die Hosea Dutschke prägte, und “Angst vor Veränderung” prägen das Dänemark-Bild, das Matthias Greffrath in seiner heutigen Folge von “Europäisches Handgepäck” im DLF zeichnete. Dass die Gourmetküche als Teil des globalen Brandings von Dänemark, heute vergleichbar mit Peru, unerwähnt blieb, obwohl Greffrath kein Genussfeind ist, nehme ich als Indiz für seine bemühte Ernsthaftigkeit. Der Spannungsbogen vom protestantischen Puritanismus zum heutigen Rechtstrend, Weiterlesen

#metoo/Kino&Polanski / Geldwaschmaschine Montenegro

Von , am Freitag, 18. Mai 2018, in Lesebefehle, Medien, Politik.

Barbara Schweizerhof bespricht in der taz den neuen Polanski-Film. Sie bewertet ihn als schwaches Werk. Nutzt die Gelegenheit dieser Besprechung aber dazu, präzise zu erklären, was die meisten Männer an der #metoo-Debatte nicht verstehen (wollen). Das hat bei Barbara eine subtile intellektuelle Eleganz, für die ich sie einst schon als mich betreuende Freitag-Redakteurin sehr, sehr geschätzt habe.
FAZ-quarterly beeindruckt mich ebenfalls erneut. Gestern war Balkan-Gipfel der EU. Wenn Sie es noch nicht getan haben, lesen Sie bitte unbedingt, was Nobert Mappes-Niediek dazu in den Blättern veröffentlicht hat. Weiterlesen

Big Data im Rheinland und der Welt

Von , am Donnerstag, 17. Mai 2018, in Beuel & Umland, Medien, Politik.

Kartellamts-Realsatire zum General-Anzeiger – Trump-Fans im Springer-Verlag – “The Cleaners”, bisher nicht in Bonn

Ist es zum Lachen? Zwischen dem Bonner General-Anzeiger und der Rheinischen Post gibt es, wie der Chef des Bundeskartellamts persönlich ausführt, “praktisch keinen Wettbewerb”. Wo es den nicht gibt, kann er auch nicht geschützt werden. Hier bewährt sich das erfahrene Lobbying des Bundesverbandes der Zeitungsverleger, der sich engagiert um die Meinungs- und Pressefreiheit von wenigen Dutzend, partiell milliardenschwerden, Bundesbürger*inne*n kümmert. Weiterlesen

NRW-SPD / Fifa-WM / WDR

Von , am Mittwoch, 9. Mai 2018, in Fußball, Lesebefehle, Medien, Politik.

Ulrich Horn seziert in der ihm eigenen unerbittlichen Weise die NRW-SPD.

Peter Körte/FAZ stellt uns einige lesenswerte Bücher zur WM vor. Das inhaltliche Gewicht verlagert sich weg vom Fussball als Sport hin zum Geschäftsfeld Korruption.

Hans Hoff/SZ berichtet aus der WDR-Rundfunkratssitzung und der dortigen Debatte zur Aufarbeitung der hauseigenen #metoo-Fälle. 16 sind jetzt aktenkundig.

WDR – auch Anderes läuft schlecht

Von , am Dienstag, 8. Mai 2018, in Medien.

Die taz-Kollegin Anne Fromm, nicht zu polemischen Überspitzungen neigend sondern eher ein nachdenklicher Typ Medienredakteurin, beklagt heute zutreffend ein öffentliches Diskursversagen. Und macht gleich selbst einen strategischen Fehler: den politischen Kampfbegriff “Ankerzentren” übernimmt sie unreflektiert, für eine Sache, die sich von Internierungslagern nicht unterscheiden soll. Die Älteren erinnern sich vielleicht: beim WDR gab es in früheren Jahrzehnten nicht nur Einzelfälle, sondern ganze Redaktionen, die sowas aufarbeiteten, damit viel politischen Ärger auf sich zogen, aber den öffentlichen Diskurs so auch selbst wirkungsvoll prägten. Sie taten also das, wofür ihre Erfinder die öffentlich-rechtlichen Medien einst ausgedacht haben, Weiterlesen

Was macht unsere EU? – 2. Teil: … mit Portugal?

Von , am Sonntag, 6. Mai 2018, in Lesebefehle, Politik.

“Leben, nicht nur Überleben” ist der Anspruch einer Protagonistin in Matthias Greffraths “Nelken im Klostergarten“, zweiter Teil seiner lesens- und hörenswerten DLF-Sendereihe “Europäisches Handgepäck“. Die erwähnte Dame lebt heute in Luxemburg. Ich lernte selbst eine schöne Portugiesin kennen, die sich in Düsseldorf in der Gastronomie des NRW-Landtages verdingte. Ihr Versuch, nach Lissabon zurückzukehren und dort beruflich Fuss zu fassen, gelang nicht. Sie musste wieder nach Düsseldorf zurück – nur Kölner*innen können ermessen, was für eine Strafe das ist. Die portugiesische Ökonomie lebt heute recht wesentlich von den Einkünften ihrer Emigrant*inn*en. Ihrer Linksregierung ist es immerhin gelungen, Weiterlesen

Wüste Spanien / Beckedahl / Black Panther / SWP

Von , am Donnerstag, 3. Mai 2018, in Lesebefehle, Medien, Politik.

Die Erbeeren im Bioladen Momo waren letzten Samstag runtergesetzt. Bioerdbeeren aus Spanien. Ich habe sie auch nicht angerührt. Bio oder nicht – sauberes Wasser benötigen sie alle. Der Wasserhaushalt in Spanien wird derzeit ruiniert. Von der korrupt-kriminallen spanischen PP-Regierung, in Handlungseinheit mit der Freihandel und Agroindustrie predigenden deutschen Bundesregierung. Die FAZ, immerhin Organ dieser Kräfte, kam nicht umhin, der landwirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Wirklichkeit in Spanien Platz zu geben. Lesen Sie mal. Schmeckts noch?
In Berlin findet derzeit das grösste linke Kongressevent in Deutschland statt, die re:publica, mitgegründet vom Bornheimer Markus Beckedahl. In den alten “Qualitätsmedien” muss er sich derzeit dafür rechtfertigen, dass er Bundeswehr-Rekrutierer nicht aufs Kongressgelände gelassen hat. Es gab aber auch ernsthafte Fragen, Weiterlesen

Alte Grüne zeigen klare Kante und Kompass

Von , am Montag, 30. April 2018, in Lesebefehle, Politik.

Dass der öffentlich sichtbare Kurs der aktuellen Grünen Parteiführung bisweilen etwas – vorsichtig ausgedrückt – erratisch wirkt, haben Roland Appel und ich hier bereits mehrmals zum Ausdruck gebracht. Die alten Grünen haben scheinbar einen klareren Kompass – nunja, sie müssen jetzt weniger in Gremien rumsitzen, und haben mehr Zeit zum Denken.
Mit Jürgen Trittin und Claudia Roth bin ich persönlich so gut bekannt, dass ich weiss, dass auf sie politisch Verlass ist.
Trittin sass gestern bei Anne Will – ich habs noch gar nicht gesehen – und wird hier in meiner alten Heimatzeitung WAZ mehrmals ausdrücklich gelobt – während der FAZ-Kolumnist kritisiert, dass SPD und Grüne nicht genug für Aufrüstung ausgeben wollen, aus dieser Feder ist das ein Bonuslob.
Claudia Roth ist dafür bekannt, dass sie auch persönlich und privat die Türkei liebt und nicht aufgibt. Weiterlesen

Und jetzt: Iran?

Von , am Sonntag, 29. April 2018, in Medien, Politik.

Karl D. Bredthauer, zu Bonner Zeiten noch veranwortlicher Redakteur, resümiert in den Blättern den bisherigen Verlauf des “Falles Skripal“, in anderen Kreisen auch “Salisbury Tales” genannt. Es gibt einigen Anlass zu seinem etwas ratlos geratenen Schluss.
Thomas Pany berichtet die russische Analyse dessen, was der US-Aussenminister des Trumpschen Vertrauens derzeit zwischen Saudi-Arabien und Israel zusammenzuschieben versucht. Wenn das Atomabkommen mit dem Iran tatsächlich gecancelt würde, wäre die Bahn frei für einen atomaren Rüstungswettlauf im Nahen Osten. Weiterlesen

SPD erstmals über 20? …..und streitet endlich

Von , am Donnerstag, 26. April 2018, in Politik.

Das Marktforschungsinstitut “Institut für Demoskopie” mit Unternehmenssitzen in Allensbach und Bonn gilt als der CDU/CSU nahestehend, so lange ich denken kann. Gründerin Noelle-Neumann war mit Helmut Kohl befreundet. Ihre Nachfolgerin Renate Köcher versucht es mit Angela Merkel zu sein, wird bisweilen als Referentin zu Fraktions-Klausurtagungen geladen. Der Wikipedia-Eintrag ihres Unternehmens scheint sie nicht sehr zu interessieren – er ist für Wikipedia-Verhältnisse recht negativ geraten. Am Bodensee nehmen sie an “Edit-Wars” nicht teil.
Die Sonntagsfrage der Allensbacher*innen funktioniert anders, Weiterlesen

Inside White House, Facebook & Real Madrid

Von , am Donnerstag, 26. April 2018, in Fußball, Lesebefehle, Medien, Politik.

Damals, in der analogen Steinzeit, hatten die Herrschenden die besseren Medien, um sich zu informieren. Wir Doofen bekamen Zeitungen mit Bildern und grossen Buchstaben und das Fernsehen. Die Oberschicht hatte keine Zeit für fernsehen, las die FAZ, hörte beim Aufstehen und Zubettgehen den Deutschlandfunk und herrschte.
Was das betrifft, hat die Digitalisierung die Gesellschaft durchlässiger gemacht. Es gibt zwar Elitemedien, die uns mit Paywalls von Informationen fernzuhalten versuchen. Aber das klappt nicht wirklich, und 100%ig trauen sie sich das fast alle nicht, weil sie dann bald von jeder Wahrnehmung verschwinden würden. Gut so.
Die FAZ hat nämlich online heute wieder einiges zu bieten. Weiterlesen

Ergänzendes zu einem Trittin-Interview (DLF)

Von , am Dienstag, 24. April 2018, in Politik.

Jürgen Trittin gab heute morgen dem Deutschlanfunk (DLF) ein Interview zu den kurz aufeinanderfolgenden Staatsbesuchen von Monsieur Macron und Frau Merkel bei Donald Trump. In meinen Augen beschreibt Trittin die Gemengelage zutreffend. Es gibt ein paar beachtenswerte Feinheiten und einige Ergänzungen zum besseren Verständnis.

Die Feinheit ist, dass Trittin die Erdgasleitung Northstream 2 von Russland nach Rügen selbst erwähnt, aber nicht in seinen Parteivorsitzenden Baerbock und Habeck vergleichbarer Weise ablehnt, sondern sophistisch darauf hinweist, dass es Trumps Regierung ist, die die EU daran recht erfolgsträchtig zu spalten versucht. Die freundliche Interviewerin liess ihm das durchgehen, ohne genauer nachzufragen.

Die Gegenstrategie und das Eigeninteresse der USA ist, Weiterlesen

Lölhöffel / Datenöl / EU-Syriendesaster

Von , am Dienstag, 17. April 2018, in Lesebefehle, Medien, Politik.

Das Traurigste zuerst: Helmut Lölhöffel ist tot. In der FR wird er heute angemessen gewürdigt. Ich bin ihm zu seiner Bonner Zeit mehrmals begegnet – er ragte schon zu seiner Zeit journalistisch aus der “Herde” weit heraus. Aus heutiger Sicht ist sein Verlust für uns noch schmerzlicher.

Gerd Landsberg ist der konservativ, bisweilen auch reaktionär, eingestellte Geschäftsführer und wochenendliche Lautsprecher des Städte- und Gemeindebundes, der weit über seine tatsächliche politische Relevanz hinaus von vielen Medien immer wieder gerne “genommen” wird. Deswegen war es schon lange, viel zu lange, fällig, Weiterlesen

“Was ist mit Antje Vollmer los?”

Von , am Sonntag, 15. April 2018, in Medien, Politik.

Das fragte mich eine Leserin, die sie noch gut aus alten Zeiten der Grünen Bundestagsfraktion in Bonn kennt. Für die Jüngeren: aus der Zeit gegen Ende des vorigen Jahrtausends. Ich meinerseits erinnere mich noch gut an den linksgrünen Ludger Volmer, ihren jetzigen Mitautor, wie er Ende der 80er, Anfang der 90er vor Vollmer und ihrem damaligen “Grünen Aufbruch” warnte (Bernd Ulrich, heute im ARD-Presseclub, war ebenfalls einer seiner Protagonisten – nachdem er noch wenige Jahre zuvor die “Linksautonomen” im Koordinierungsausschuss der Friedensbewegung vertreten hatte): die seien “gefährlicher” als die Realos (um Joseph Fischer, Hubert Kleinert u.a.). Vollmer und Volmer waren trotz dieses Gegensatzes schon damals respektable Intellektuelle in den Grünen Gefechten. Das, und die politischen Umstände da draussen in der Welt, haben sie jetzt zu gemeinsamen Sichten zusammengeführt.

Kafkaeske Diskursphänomene

Diese Tatsache lenkt unseren Blick auf die aktuelle politische Krisensituation und die sehr verschiedenen Sichten darauf, die von den Parteien kaum noch sortiert werden. Weiterlesen

Früher war …. vieles schlechter

Von , am Donnerstag, 12. April 2018, in Fußball, Lesebefehle, Medien, Politik.

Die FAS veröffentlichte letzten Sonntag eine Doppelseite mit einem Gastbeitrag von Hans Rosling. Der Mann ist voriges Jahr verstorben, war Professor für “Internationale Gesundheit” in Stockholm. Er hat gemeinsam mit Verwandten das Buch “Factfulnes. Wie wir lernen die Welt zu sehen, wie sie wirklich ist” verfasst, das vor einigen Tagen auf deutsch erschienen ist. Die FAZ hat seinen Gastbeitrag heute online gestellt, bravo!

Emily Atef

Filmregisseurin Emily Atef macht derzeit PR für ihren scheinbar sehenswerten Film “Drei Tage in Quiberon“, über das Stern-Interview mit der 1981 verstorbenen Romy Schmeider. Frau Atef scheint eine kaum weniger interessante Persönlichkeit zu sein, Weiterlesen

Goldgrube Schwarzrheindorf – Grundsteuer und Grundstücksmarktbericht

Von , am Mittwoch, 11. April 2018, in Beuel & Umland, Politik.

Es ist Streikzeit. Nicht nur ver.di streikt für bessere Bezahlung im öffentlichen Dienst. Der Staat streikt auch. Während wir ein Grundrecht auf Streik haben, haben Staat und Politik das nicht. Seit 1964 haben sie sich nicht um die Grundsteuer gekümmert. Weder als Gesetzgeber, noch als Verwaltung. So bleibt die ganze Arbeit mal wieder beim Bundesverfassungesgericht hängen. Das hat dem renitenten Staat gestern ein Ultimatum gesetzt. Bis Ende nächsten Jahres muss er das neue Gesetz fertig haben. Und spätestens 5 Jahre später muss es auch praktiziert werden. Weiterlesen

Rassismus / Murdoch/Disney / Aufklärung via FAZ

Von , am Donnerstag, 5. April 2018, in Lesebefehle, Medien, Politik.

Die Onlinepublizistik geht manchmal verschlungene Wege, in diesem konkreten Fall mit einem guten Ende für uns Leser*innen. Dank eines Kunstgriffes von Heiko Flottau, Ruheständler als ehemaliger SZ-Auslandskorrespondent, der heute online im schweizerischen Journal21 publiziert. Flottau fasst uns einen Text des indischen Autor Pankaj Mishra zusammen, dessen Originalfassung aus der Zeitschrift Lettre nur auszugsweise online steht. Flottau macht uns die inhaltliche Botschaft freundlicherweise weitgehend komplett zugänglich. Und die geht so: Weiterlesen

FAZ wird schwindlig: Salafisten – Salman – Kushner/Trump

Von , am Mittwoch, 4. April 2018, in Lesebefehle, Politik.

Als Getreue deutscher Sicherheitsbehörden meldet die FAZ heute auftragsgemäss eine Zunahme der Salafist*inn*en in Deutschland auf 11.000. Wo kommen die bloss alle her?

Nein, die meisten sind nicht zugewandert, sondern hier aufgewachsen, erzogen und ausgebildet worden. Das Geld für ihre Organisationsstrukturen – über Kapitaleinwanderung hat sich noch nie einer aufgeregt – das kommt von dem derzeit weltweit bewunderten und angebeteten Kronprinzen Mohammed Bin Salman. Deutsche Medien haben bei der Arbeit keine Zeit zum Denken mehr; darum beissen sie sich nicht auf die Zunge und bekommen auch keine Sehnenscheidenentzündung beim Niederschreiben von, er habe “Israel das Recht auf einen eigenen Staat zugesprochen”. Hört Ihr Euch eigentlich noch zu? Weiterlesen

SPD bleibt unter 20 / Telepolis / Jungle World

Von , am Montag, 2. April 2018, in Lesebefehle, Medien, Politik.

Angestellte Journalist*inn*en haben gerade frei, sind an der Ostsee oder in der Toskana. Aber einige wenige arbeiten durch, nicht die Schlechtesten.

Die FAZ jubelte gestern online, die Grünen lägen jetzt “gleichauf mit der AfD”. Die FAZ jubelt wohl vor allem deswegen, weil sich da keine*r was für kaufen kann – das wäre für die FAZ-Kundschaft ja ungünstig. Ist es aber nicht. Denn bei allen seriösen Instituten stösst sich die SPD beständig den Kopf an der 20%-Decke, immerhin keine „16“ mehr. Die AfD steht da, wo sie bei der Bundestagswahl schon war; die Grünen pendeln zwischen 10 und 12, die Linke zwischen 9 und 11, die FDP zwischen 8 und 10. Dass sich bei den letzten Dreien die Reihenfolge umgekehrt hat – wen juckt das, ausser die selbstreferentiellen Parteien selbst?

Es gibt auch Interessantes und Relevantes. Weiterlesen

Angola / Südafrika

Von , am Sonntag, 1. April 2018, in Medien, Politik.

Während meines jugendlichen Engagements zum südlichen Afrika lernte ich schnell, dass deutsche Medien hier journalistisch nicht vertrauenswürdig arbeiteten, insbesondere auch “liberale” Medien (Spiegel, Stern, FR etc.) nicht. Ich lernte einzelne Redakteur*inn*e*n dieser Medien persönlich kennen, die viel aus dem schwierigen Innenleben ihrer Redaktionen erzählten. Ich lernte daraus: einzelne Journalist*inn*en versuchten durchaus seriös zu arbeiten. Und wenn sie es besonders clever anstellten und anständige Chefs hatten, drangen sie in Einzelfällen in ihrem Medium auch damit durch. Ein guter Lotse in jener Zeit wurde für mich der damalige sozialdemokratische Redakteur des Berliner Extradienstes, Namenspate dieses Blogs, Rudolf Schwinn, der heute noch hier in Bonn lebt.
Das will ich bei den folgenden Hinweisen vorausgeschickt haben. Weiterlesen