Thema: Linie 66

Immobilienkapitalgetriebene Kommunalpolitik

Von , am Freitag, 14. Dezember 2018, in Beuel & Umland, Politik.

Für Festgeld und Staatsanleihen gibt es keine Zinsen mehr. Aktien wackeln angesichts des drohenden Handelsweltkrieges zwischen Donald Trump und Xi Jinping; die grossen Dax-Aktiengesellschaften sind bereits von Blackrock und arabischem Feudalkapital unterwandert, seriös ist was anderes. Wohin also mit dem ganzen Geld? Immobilien in Golbal Cities, gerne mit Wasser dabei!
Das gilt auch für Beuel: Kulturquartier hinterm Bahnhof, grossflächige Gartenbaubetriebe und Gewerbeflächen, Friedhöfe Weiterlesen

Verlorengehen am Bahnhof Troisdorf

Von , am Sonntag, 30. September 2018, in Beuel & Umland.

Wundersame Bahn XIV
Das alte Bahnhofsgebäude, vollverglast mit Flachdach fand ich als Zitat der deutschen Nachkriegsmoderne gar nicht hässlich. Es verlor an seinem Platz nur seine Funktion, in den ewigen Umbauten der Bahnsteige spielte es keine Rolle, lag irgendwann nicht mehr am Weg der Reisenden, Fahrkartenausgaben wurden als erste aufgegeben. Die Immobilienfirma der Bahn nahm dann noch eine zeitlang mit ihren überhöhten Mietforderungen verzweifelte Kleingewerbetreibende aus. Als deren Existenzen dann auch vernichtet waren, konnte abgerissen werden. Weiterlesen

Linie 66: dem Ingschenör ist es zu schwör

Von , am Mittwoch, 15. März 2017, in Beuel & Umland.

Die Stadtbahnlinie 66 ist eine so große infrastrukturelle Errungenschaft, dass sich sogar die regionalen Immobilienpreise nach ihrem Verlauf richten. Ein – von einer potenziellen Baumafia enthusiastisch begrüßtes – Ärgernis bleibt, wie sie von falschen verkehrspolitischen Prioritäten seit Jahrzehnten behindert wird. Davon labt die Tunnelbaulobby, die in Großstädten beständig U-Bahn-Bauten durchsetzt, damit die Sicherheitslage im oberirdischen öffentlichen Raum herabsetzt und die Städte wenige Jahrzehnte später über die Unterhaltskosten der Tunnelbauten pleitegehen lässt. (s. Duisburg, Mülheim/R., München, etc. etc.)

Das kann unseren Bezirksbürgermeister Deus (CDU), über den man viel lästern kann, aber nicht, dass er faul ist, im Angesicht seiner Landtagskandidatur nicht bremsen. Er will die furchtbar schmale (zwinker zwinker) St.Augustiner Straße verbreitern, gewiss nicht für die überquellenden Autos, sondern für die Linie 66, die zwischen Adenauerplatz und Adelheidisstraße zu viel aufgehalten werde.

Daran ist richtig, dass sie zuviel aufgehalten wird. Weiterlesen