Thema: Linie 66

66 – Gerüchteküche

Von , am Samstag, 4. Januar 2020, in Beuel & Umland, Politik.

Gestern Abend am Stammtisch machten Gerüchte die Runde. Polizei und Staatsanwaltschaft hatten bekannt gegeben, dass, nachdem “keine technischen Defekte” hätten festgestellt werden können, nun auch gegen den Fahrer ermittelt werde. Das klingt etwas unangemessen nach Richtungswechsel. Und ist in meinen Augen Produkt zu hastiger Öffentlichkeitsarbeit. Und technischer Unkenntnis der Lage im Wagenpark und in den Werkstätten Weiterlesen

66

Von , am Montag, 23. Dezember 2019, in Beuel & Umland, Politik.

Fahrgäste wollen Kontrolle über die SWB
Zuerst das Gute: Kompliment an Lisa Inhoffen und Michael Wrobel, die beim GA noch anständig ihrer Arbeit nachgehen. Die machen sie nach meinem Eindruck gut. Das wars dann auch schon an Lob. Ich muss an dieser Stelle berichten, was ich bisher nur im privaten Kreis getan habe – vor einigen Jahren hatte ich einen Stadtbahnfahrer im St.Josef-Krankenhaus als Zimmernachbarn. Weiterlesen

Linie 66 – sie halten uns Beueler*innen für blöd

Von , am Freitag, 13. Dezember 2019, in Beuel & Umland, Politik.

OB, CDU, Stadtverwaltung, SWB, General-Anzeiger
Sie sind für die “Beschleunigung der 66” angeblich zu allem bereit: Friedhof planieren, Häuser abreissen. Nur damit die 66 schneller vorankommt, und Fussgänger*innen und Radfahrer*innen total klimafreundlich in Beuel ein neues Paradies vorfinden: die St. Augustiner Strasse. Die diesen billigen Trick kopieren, haben bis heute nicht verwunden, wie doof sie sich bei der Sanierung der Kennedybrücke angestellt hatten. Jetzt üben sie Rache. Weiterlesen

Ampel ist weg – Friedhof soll weg

Von , am Donnerstag, 21. November 2019, in Beuel & Umland, Politik.

Am Ende ist die CDU weg
In Bonn kommen alle Tendenzen der Welt immer leider erst – mindestens – 5 Jahre später an. Und Beuel gehört ja leider zu Bonn. So ist es halt so, dass alles, was den Menschen etwas bedeutet, selbst Kleinigkeiten, immer noch weg müssen, um die autogerechte Stadt zu erfinden – ein Gespenst der 50er Jahre des vorigen Jahrhunderts, als die Welt für die CDU noch in Ordnung war.
In Bonn und Beuel aber sind CDU-Politiker*innen jetzt von durchaus verständlicher Panik getrieben. Weiterlesen

Wundersame Bahn XXXVI

Von , am Samstag, 26. Oktober 2019, in Beuel & Umland, Politik.

Wenn ein IC mit umgekehrter Wagenreihung freitags mit nur 5 Minuten Verspätung in Bonn ankommt, dann ist das jedenfalls eine famose Leistung des Zugteams – und natürlich auch der aus- und einsteigenden Fahrgäste. Schwach dagegen, wenn auch auf so eine geringe Verspätung in Köln nicht gewartet wird – der mögliche Umstieg für Reisende nach Wuppertal/Hagen misslang. Bis Essen summierte sich die Verspätung auf 12 Minuten. Naja, für das, was ich freitags gewohnt bin, eine Lappalie. Mehr schocken konnte mich die EVAG in Essen. Weiterlesen

Immobilienkapitalgetriebene Kommunalpolitik

Von , am Freitag, 14. Dezember 2018, in Beuel & Umland, Politik.

Für Festgeld und Staatsanleihen gibt es keine Zinsen mehr. Aktien wackeln angesichts des drohenden Handelsweltkrieges zwischen Donald Trump und Xi Jinping; die grossen Dax-Aktiengesellschaften sind bereits von Blackrock und arabischem Feudalkapital unterwandert, seriös ist was anderes. Wohin also mit dem ganzen Geld? Immobilien in Golbal Cities, gerne mit Wasser dabei!
Das gilt auch für Beuel: Kulturquartier hinterm Bahnhof, grossflächige Gartenbaubetriebe und Gewerbeflächen, Friedhöfe Weiterlesen

Verlorengehen am Bahnhof Troisdorf

Von , am Sonntag, 30. September 2018, in Beuel & Umland.

Wundersame Bahn XIV
Das alte Bahnhofsgebäude, vollverglast mit Flachdach fand ich als Zitat der deutschen Nachkriegsmoderne gar nicht hässlich. Es verlor an seinem Platz nur seine Funktion, in den ewigen Umbauten der Bahnsteige spielte es keine Rolle, lag irgendwann nicht mehr am Weg der Reisenden, Fahrkartenausgaben wurden als erste aufgegeben. Die Immobilienfirma der Bahn nahm dann noch eine zeitlang mit ihren überhöhten Mietforderungen verzweifelte Kleingewerbetreibende aus. Als deren Existenzen dann auch vernichtet waren, konnte abgerissen werden. Weiterlesen

Linie 66: dem Ingschenör ist es zu schwör

Von , am Mittwoch, 15. März 2017, in Beuel & Umland.

Die Stadtbahnlinie 66 ist eine so große infrastrukturelle Errungenschaft, dass sich sogar die regionalen Immobilienpreise nach ihrem Verlauf richten. Ein – von einer potenziellen Baumafia enthusiastisch begrüßtes – Ärgernis bleibt, wie sie von falschen verkehrspolitischen Prioritäten seit Jahrzehnten behindert wird. Davon labt die Tunnelbaulobby, die in Großstädten beständig U-Bahn-Bauten durchsetzt, damit die Sicherheitslage im oberirdischen öffentlichen Raum herabsetzt und die Städte wenige Jahrzehnte später über die Unterhaltskosten der Tunnelbauten pleitegehen lässt. (s. Duisburg, Mülheim/R., München, etc. etc.)

Das kann unseren Bezirksbürgermeister Deus (CDU), über den man viel lästern kann, aber nicht, dass er faul ist, im Angesicht seiner Landtagskandidatur nicht bremsen. Er will die furchtbar schmale (zwinker zwinker) St.Augustiner Straße verbreitern, gewiss nicht für die überquellenden Autos, sondern für die Linie 66, die zwischen Adenauerplatz und Adelheidisstraße zu viel aufgehalten werde.

Daran ist richtig, dass sie zuviel aufgehalten wird. Weiterlesen