Warning: Cannot modify header information - headers already sent by (output started at /www/htdocs/w00ab21e/html/nexxtnetz.de/wp-content/themes/hemingways_child/functions.php:2) in /www/htdocs/w00ab21e/html/nexxtnetz.de/wp-includes/functions.php on line 6221
ÖPNV – Beueler Extradienst

Beueler Extradienst

Meinungen aus Beuel und der Welt

Schlagwort: ÖPNV (Seite 1 von 2)

Haben Sie irgendwo …

… die Grünen gesehen?
Klar, treffen ist verboten. Ich meine also digital. Und ja, ich bin selbst einer. Aber ich trage weder ein gewähltes Ehrenamt noch ein professionalisiertes Mandat. Die Tage habe ich mal den Veteranen Rolf Beu gesehen, der sich auch in der Krise um den ÖPNV in der Region sorgt. Mit MdB Katja Dörner habe ich kurz korrespondiert, über den Lichtblick Markus Gabriel. Das wars dann. Es geht mir auch nicht um Individuen, sondern um Politik. Ich sehe ein Organisationsversagen in der Krise – bei einer Partei, die Regieren können will. Damit bin ich anscheinend nicht allein.Weiterlesen…

Epidemienangst / Ströbele / Arendt / ÖPNV-“Milliarden”

Brauchen Sie den Angstschauder vor weltweiten tödlichen Massenepidemien? Die Monitor-Redaktion des WDR hat da ein paar Vorschläge für Sie. Auch die übrigen Beiträge dieser TV-Insel des kritischen Journalismus sind ansehenswert (Gesichtserkennung, Libyen).
Hans-Christian Ströbele, an den werden sich die Grünen noch mal zurücksehnen.Weiterlesen…

Fahrgäste – bleibt weg!

Wundersame Bahn XLVII
Viele wissen es nicht: was den Betrieb von Deutscher Bahn und öffentlichen Personennahverkehr wirklich am meisten stört, das sind die Fahrgäste. Doch dagegen gibt es jetzt endlich Widerstand. Die Unternehmensführungen der Verkehrsgesellschaften sind noch zu Solidarität in der Lage: gemeinsam gegen noch mehr Fahrgäste! Wer das fordere, “versteht nichts vom System”. Wie ist dieses wertvolle Ziel zu erreichen? Die Mänätscher haben da eine Idee: es gibt doch die Preisschraube! Der VRS ist da besonders vorbildlich:Weiterlesen…

Der Vergleich – was er für Beuel bedeutet

Im Vergleichstext zwischen der Stadt Bonn und der Deutschen Umwelthilfe (DUH), gibt es eine für die Verbesserung der Beueler Atemluft schwer auffindbare Eingangstür. Sie lautet: “Sollten dem Verein „Deutsche Umwelthilfe“ Erkenntnisse darüber vorliegen, dass es auch an anderen Stellen im Stadtgebiet Bonn Grenzwertüberschreitungen geben könnte, wird er das Land Nordrhein-Westfalen darüber unverzüglich informieren. Das Land Nordrhein-Westfalen wird dies kurzfristig prüfen und ggf. weitere Messungen veranlassen.” D.h. solange niemand der Umwelthilfe entsprechende Erkenntnisse übermittelt, werden Land und Stadt in Beuel untätig bleiben.Weiterlesen…

Osnabrück – wo der ÖPNV noch Spaß macht

Wundersame Bahn XXXIX

Es gibt noch Erfreuliches vom Bahn- und Busfahren. Ich bin vergangenen Freitag, also am 22.11.19 für knapp 22 Euro mit einem IC von Wuppertal nach Osnabrück gefahren. Durchgehender IC 2024 in Richtung Hamburg, meine Strecke führte von Wuppertal bis Osnabrück. Genügend Platz im Waggon, ein Traum – funktionierende Heizung und Toiletten, auch während der Fahrt keine Verspätung. Wirklich pünktliche Ankunft. Schön, dass ich das noch erleben durfte. Solchermaßen verwöhnt Weiterlesen…

“Westbahn” – zu gut, um wahr zu werden

Gestern die WDR-Lokalzeit, heute der General-Anzeiger, berichten über neue Machbarkeitsstudien zu dem, was einst als Hardtbergbahn konsequent scheiterte, und darum jetzt als “Westbahn” etikettiert wird. Die Hardtbergbahn scheiterte, weil die CDU und relevante Teile der SPDWeiterlesen…

Wer vertritt die Kunden im VRS?

Wenn selbst die Kölner Grünen in den Gremien des VRS für die jüngste Fahrpreiserhöhung gestimmt haben, dann frage ich mich – wer vertritt eigentlich die Fahrgäste? Warum werden keine Fahrgastvertreter gewählt – das ließe sich organisieren. Warum streben wir – die VRS-Kunden – das nicht einfach mal an? Schlimmer als jetzt, kann es nicht werden. Und statt der Rufnummer des „Verbesserungsmanagement“, deren Mitarbeiterinnen zwar geduldig zuhören, aber nichts ändern können, also mehr so eine Art SWB-Telefonfürsorge darstellen, wären Vertreter der Fahrgäste im Aufsichtsrat und den anderen Gremien ein erster Schritt in die richtige Richtung – nämlich zu „unserer SWB und unserem VRS”.Weiterlesen…

Im Stadthaus hören sie den Schuss nicht

Fussgänger*innen stören den Stadtwerkebetrieb
Politiker kommen und gehen – die Verwaltung bleibt bestehen. Wenn sie in der Bonner Stadtverwaltung den Eindruck gewinnen, dass wieder genügend Doofe die Ratsgremien bevölkern, holen sie ihre ältesten und verschimmeltsten Kamellen wieder aus den Schubladen, statt sich Gedanken über die Gegenwart, von der Zukunft ganz zu schweigen, zu machen. Jetzt ist also wieder der Fussgängerüberweg am Adenauerplatz dran. Ich weiss nicht, wann zum letzten Mal einer der Autoren dieser vermaledeiten Vorlage vor Ort war.
Ich passiere diesen Platz täglich, als Fussgänger, Radfahrer, und nicht zuletzt: Stadtwerkekunde.Weiterlesen…

Eine Stadt kann Signale senden

Kleiner Aufwand, grosse Wirkung. Die Stadt Utrecht macht was mit ihren Bushaltestellen, und die Kommunalpolitik der ganzen Welt macht sie zu einem Pilgerort. Auch Bonn war schon dort. Die Idee ist nicht furchtbar originell, jede*r ÖPNV-Kunde*in hat schon beim Warten nach einem verpassten Anschluss darüber nachgedacht. Bei mir wars 1969, in Gelsenkirchen-Horst, Haltestelle “Horst Sparkasse” (das Gebäude gehört heute der schwerreichen Sekte MLPD). Bei mir reifte dort der lebensprägende Entschluss Radfahrer zu werden. Das ermöglichte es mir Jahrzehnte später, Wohnungsbesitzer zu werden! Warum ist aber an Haltestellen (und vielen anderen Orten) nichts passiert?Weiterlesen…

Trump&Murdochs Fox / ÖPNV-Tarife

Eine grosse Pest für die demokratische Kultur sind die Medien des Rupert Murdoch. A propos: bei Springer wirds auch spannender als gedacht. Murdoch hat nebenbei die Fussballmafia gefüttert, aber diesen Geschäftszweig (Sky) mittlerweile verkauft. Der Kerl ist bald tot, und seine Blagen wollen Geld sehen. Behalten hat er sein politisches Machtinstrument, die TV-Kette Fox. Vielleicht ein Wettbewerb zwischen Murdoch und Trump, wer von wem abhängt, wer den Längsten hat? Möglich ist das.Weiterlesen…

Akalin/GA – gut gebrüllt, zu kurz gesprungen

Ich weiss, dass Dylan Cem Akalin, General-Anzeiger-Redakteur und langjähriger Betriebsrat, in jungen Jahren für die Beuel-Berichterstattung zuständig, ein anständiger und sympathischer Kerl ist. Mit neugieriger Zustimmung las ich seinen Kommentar zu den Bonner ÖPNV-Tarifen. Gestern erst musste ich wieder nach Porz und hatte bei meinem Busfahrer wieder grosses Glück: 4 €. Leider ging es bei meinem Doc so schnell, dass ich zur Rückfahrt den gleichen Fahrer erwischte. Und dem war eingefallen, dass er die Tarifvorschriften nicht richtig beachtet hatte: nun kostete die gleiche Strecke zurück 8,20€!
Selbstverständlich sind solche Tarife eine Zumutung.Weiterlesen…

1€-ÖPNV-Ticket / Sonneborn

Mein geschätzter Mitautor Rainer Bohnet hat sich für den VCD öffentlich beschwert, die Stadtwerke würden für das 1€/Tag- bzw. 365€-Jahresticket zuwenig werben. Das stimmt, einerseits. 1.000 Bonner*innen sollen immerhin eins der 17.000 zur Verfügung stehenden erworben haben. Ich nicht. Seine Erfindung war Ausfluss eines Deals zwischen Stadt und Bundesregierung, um um Dieselfahrverbote herumzukommen, ohne die Autoindustrie zu belästigen. Weiterlesen…

Wieviel Region braucht der Mensch?

Das ist zunächst eine philosophische Frage, die mit der Identitätsfindung und mit dem inflationsmäßig verwendeten Heimat-Begriff korrespondiert. Ganz paraktisch wird es, wenn man sich Deutschland ansieht und dabei politische Strukturen erkennt, die Regionen wirtschaftspolitisch im globalen Wettbewerb konkurrenzfähig machen sollen. So wird z.B. das Rheinland und die Region Köln-Bonn gezielt als polyzentrischer Raum vermarktet. Dabei gilt es kulturelle Barrieren und Abgrenzungen zum Ruhrgebiet und zu Westfalen zu überwinden.Weiterlesen…

Critical Mass Bonn

Ein sich ständig verändernder und erneuernder Organismus

An jedem letzten Freitag im Monat um 18:00 Uhr treffen sich im Bonner Hofgarten Hunderte Radfahrer*innen, um anschließend in einem sogenannten geschlossenen Verband durch die Stadt zu radeln. Diese Raddemonstration, die ausdrücklich keine Demonstration ist, ist ein sich ständig verändernder und erneuernder Organismus, der an Anarchie grenzt, aber trotzdem friedlich und weitgehend geordnet abläuft.

Es gibt kein Abfahrtskommando und keinen Startschuss und niemand weiß vorher,Weiterlesen…

ÖPNV: 1€-pro-Tag-Ticket ab Neujahr

Die “Modellstädte”, u.a. Bonn und Essen, haben sich anscheinend mit der zahlenden Bundesregierung geeinigt. Ab 1. Januar soll es soweit sein, der Bonner ÖPNV wird billiger (und soll auch besser werden). Aus der Mitteilung der Stadt Bonn:
“Zwölf Monate mit Bus und Bahn im Stadtgebiet Bonn für 365 Euro, so lautet das Angebot an Neukunden, das gemeinsam mit den Stadtwerken Bonn (SWB) auf den Weg gebracht werden soll. Gleichzeitig soll es für Firmen einfacher werden, ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Jobtickets anzubieten. Schließlich ist ein Tagesticket für fünf Personen zum Preis von einer Person vorgesehen, das sich besonders an Familien richtet. Das neue Tarifangebot soll bereits zum 1. Januar 2019 eingeführt werden.Weiterlesen…

Gelsenkirchen und die Gleichgültigkeit

Wer den Schaden hat, muss für den Spott nicht sorgen. Wer wüsste das besser, als meine Geburtsstadt Gelsenkirchen. Platz 401 im Städteranking von ZDF und Prognos, ich berichtete selbst darüber. Das ist natürlich selbst für die in Ostdeutschland, 70 km vor der polnischen Grenze, ein spektakuläres Ding. Und sie schickten eins ihrer ewigen Talente, die von irgendwo bei Würzburg in die grosse Stadt gezogen war, um was mit Medien zu machen, in diesen Zoo, um uns mal zu erzählen, wie es da wirklich ist.
Ich kann Frau Seubert zurufen: wenn wir im Ruhrgebiet auf irgendwas verzichten können – dann darauf.Weiterlesen…

Bonns Stadtentwicklung – was kommt? was wird?

Wer wie ich die 60 überschritten hat, muss sich vermehrt fragen, was von heute diskutierten Projekten er oder sie überhaupt noch erleben wird. Für mich persönlich gab es, bei allem bonntypischen “Jammern auf hohem Niveau” auch positive Überraschungen.
Als ich 2006 in Bonn begann, mich professionell an der Kommunalpolitik zu beteiligen, habe ich nicht geglaubt, dass das WCCB angesichts des Ausmasses der gleichnamigen Affäre jetzt schon seit mehreren Jahren nicht nur steht, sondern arbeitet und funktioniert. Als ich damals begann, war gerade der “bestbezahlte Angestellte” der Stadt Bonn, Weiterlesen…

Termin beim Bürger*innen*amt – so klappts (II)

Heute war der Termin, von dem ich jüngst beschrieben habe, wie ich ihn mir verschafft habe. Das Erlebnis Bürger*innen*amt Beuel könnte im Vergleich zum “Dienstleistungszentrum Stadthaus” nicht kontraststärker sein. Die Warteatmosphäre drüben auf der anderen Rheinseite stellt das Freitagschaos im DB-Reisezentrum oder beim Arbeitsamt (dort ist keins mehr, aber vielleicht im Jobcenter) weit in den Schatten. Wartezeiten von über einer Stunde sind keine seltene Ausnahme.

Wie anders in Beuel.Weiterlesen…

Vergesellschaftung – das Angstgespenst des Kapitalismus

Unser Grundgesetz ist eine der besten Verfassungen der Welt. Die Weitsicht der Mütter und Väter des Grundgesetzes war einmalig. Ein Beispiel hierfür ist der Artikel 15, der mit dem Begriff “Sozialisierung” überschrieben ist. Demnach können Grund und Boden, Naturschätze und Produktionsmittel zum Zwecke der Vergesellschaftung in Gemeineigentum oder in andere Formen der Gemeinwirtschaft überführt werden.

Mit Kommunismus oder Sozialismus hat das nichts zu tun. Nicht ohne Grund gab es z.B. eine Deutsche Bundesbahn und eine Deutsche Bundespost. Diese wurden im Zuge der neoliberalen wirtschaftspolitischen Entwicklungen privatisiert, obwohl der Bund an der Deutschen Bahn AG unverändert 100 Prozent hält.

Für den Kapitalismus ist die Vergesellschaftung ein politisches Schreckgespenst ersten Ranges.Weiterlesen…

Ohne Hoffnung wird: Nichts

Die hiesigen Kommunalpolitiker (habe in diesem Fall nur Männer wahrgenommen) haben ihren Job und das Thema verfehlt. Stolz, endlich mal in bundesweiten Medien genommen zu werden, spreizten sie sich in einer Lächerlichkeit als Bedenkenträger, dass sie, wenn ihnen ihre Wiederwahl lieb ist, besser geschwiegen hätten. Das gilt ausdrücklich auch für den signifikant schlecht beratenen OB Sridharan.

Selbstverständlich war es eine Panikaktion der Bundesregierung, kostenlosen öffentlichen Personennahverkehr zur Debatte zu stellen. Sridharan kennt seine Parteifreunde am besten, und denkt: von denen kann nichts Kluges kommen. In diesem Fall war die Panik aber ein Fenster der Gelegenheit,Weiterlesen…

« Ältere Beiträge