“Sieg!” – für CSU und DFB

Von , am Sonntag, 8. Juli 2018, in Fußball, Politik.

Die CSU und Marcus Söder sind am Ziel. Seehofer ist nur noch eine lahme Ente. Und die AfD ist laut Emnid jetzt genauso umfrage-“stark” wie die SPD: 17%. Damit gewinnt die CSU eine starke rechtsradikale Koalitionspartnerin und kann demnächst in Bayern nach Herzenslust durchregieren. Wenn wir uns davor ekeln, kann sie die Schultern zucken – sie ist es dann ja nicht gewesen.
Auch der DFB hat einen grosssen Erfolg erzielt. Sein Krisenmanagement hat jetzt – auf dem Weg nach unten – das Niveau der Bundesregierung, mmhh …, ich würde sagen …: voll erreicht. Der Nationalmannnschaftsdirektor gibt ein kariertes Interview in der Rechtspresse. Alle fallen wie ich über ihn her. Er erschreckt sich und “ärgert sich über sich selbst“. Vatter Özil lässt sich die Gelegenheit zum Beschiessen nicht entgehen. Auf der anderen Seite gibt sich der Antreiber von Bierhoffs kariertem Gerede zu erkennen: es ist der DFB-Chef selbst.
Fast schon Management-Feinkost ist die feinsinnige Unterscheidung Grindels zwischen dem Einkaufszentrum-Investor Gündogan, der sich zu den weitgehend unbekannten “Werten” des DFB bekannt hat, und dem Übeltäter Özil, der darauf verzichtete.
Löw schweigt wie Özil. Wenn ich mich in die Lage des Einen und des Anderen versetze: das würde ich jetzt auch tun und Urlaub auf der anderen Seite der Erdscheibe machen.

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