Klopp doch nicht so links?

Von , am Montag, 16. Juli 2018, in Fußball, Politik.

Vor dem gestrigen Finale habe ich mir gestern auf alten DVDs meine Zusammenschnitte von der WM 2006 angesehen. Nebenbei: mit Videobeweis wäre sie anders verlaufen, z.B. zugunsten Ghanas. Damals kommentierte ein gewisser Jungtrainer von Mainz 05 in der Halbzeitpause und nach den Spielen für das ZDF. Er begründete so seinen phänomenalen Erfolg als Medienfigur, u.a. mit seinem Hinweis auf einen “Streik” der brasilianischen Abwehr bei einem Zidane-Freistoss, die heute so gross ist, dass sich komplette Grossvereine und Mannschaften hinter ihm verstecken können.
Meine Unterstellung ist, dass das insbesondere für seine geschäftlichen Interessen entscheidend war und ist. Klopp scheint keinen Werbevertrag auszulassen und ist zu einer Galionsfigur für Markenartikel aller Art geworden. Während er 2006 als Mainzer Trainer vor 20-30 Millionen TV-Zuschauer*inne*n sprach, sprach er gestern als Liverpool-Coach zum WM-Finale vor 300 geladenen Gästen in der geschlossenen Gesellschaft einer sauerländischen Brauerei. Kann mann tiefer sinken?
Während sein Fachwissen unanfechtbar geblieben ist, das geht in Liverpool gar nicht anders, sind ihm politische Skrupel offenbar fremd. Sein Spieler Dejan Louvren, den er absichtsvoll hervorgehoben haben soll, gehört dem gleichen Mafia-Clan an, wie Luka Modric – Spieler als Gegenstand der Bereicherung für die Organisierte Kriminalität.

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