Wundersame Bahn XVII
Bhf. Troisdorf, Eingang – immer noch nicht zu sehen, aber an der gleichen Stelle geblieben, also für mich auffindbar. DB-Menschen weiterhin keine. Aber Überraschung: alle Aufzüge funktionierten, und die Fahrkartenautomaten auch. Bei letzteren bin ich etwas KVB-traumatisert. Die hatte bei der letzten Anschaffung von Automaten eine Papiergeldfunktion absichtlich weggelassen. Wer einen Tarif benötigt, mit dem man Köln verlassen kann, soll nicht glauben, dass die KVB ihm dabei auch noch behilflich ist. Jede’ Jeck is anders, und so is der Kölner. Jedenfalls wenn er Führungskraft eines städtischen Betriebes ist.
Zurück zum Troisdorfer Bahnsteig. Auf dem Gegengleis fuhr die Regionalbahn von Koblenz nach Mönchengladbach ein, eine Verbindung, die ich früher immer für Fahrten auf den Bökelberg benutzt habe. Sie war vollständig mit Graffiti bemalt, vollständig heisst: auch alle Fenster. Ich persönlich habe nichts gegen Graffiti, auch nichts gegen illegale. Wer allerdings Fensterflächen vollständig verblendet, egal ob als Werbeagentur “legal” oder als Grafittikünstler illegal IST EIN ASI!
Dann kam meine Regionalbahn, pünktlich, am Sonntag, keine S13-Bauarbeiten. Ob es aber eine gute Idee war, sie als Kurzzug fahren zu lassen, bei dem Wetter heute, im Rheintal …. Das Fahrradabteil war voll besetzt mit sitzenden Fahrgästen. Ich musste nur 2 Haltestellen stehen.
Wenn die Borussia heute Abend gewinnt, wird es ein perfekter Tag.

Über den/die Autor*in: Martin Böttger

Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
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