Wie kann Gladbach mithalten?

Von , am Dienstag, 8. Januar 2019, in Fußball.

Das Management bei VfL 1900 Borussia Mönchengladbach ist ein Kunstwerk an sich. Seit 1965 durch den erheblichen Wandel der Zeiten in diesem ansonsten wenig erwähnenswerten Städtchen Spitzenfussball zu organisieren, zwei Zweitligaabstiege, die in Wiederaufstiege mündeten, und aktuell einem 3. Platz vor den Konzernmannschaften von VW, SAP, Red Bull, Bayer und Gazprom. Da liegt die Frage nahe: wie habt ihr das gemacht? Und vor allem: wie lange geht das noch?
Die einen (WAZ) melden, Max Eberl habe den das windelweiche Uefa-Financial-Fairplay windig umschiffenden Pulisic-Deal zwischen dem BVB und der Oligarchentruppe Chelsea gelobt, die andern (SZ) er habe geschimpft. Zu beschimpfen ist in erster Linie die vom DFB gestützte kriminelle Vereinigung Uefa, die sich nicht mehr traut, der Wettbewerbsverzerrerung durch Oligarchen diversester Länder und Weltregionen entgegenzutreten.
Aber gut, dagegen ist von Mönchengladbach aus wirklich kaum etwas auszurichten. Nun heisst es, der BVB wolle anschliessend Thorgan Hazard (Vertrag bis 2020) abwerben, und die ganze Fussballwelt Alassane Plea (Vertrag bis 2023!). Hazard (25) sollte schon einen Plan haben, wen er bei BVB verdrängen will: Sancho? Reus? Alcacer? Oder irgendeinen auf der Ersatzbank? Dann lieber zu Uli Hoeness, da werden gerade Jobs von Alten Herren frei.
Für Eberl ist es “same procedure as every year”. Noch 7 Punkte bis zum Klassenerhalt, noch 17 für eine EL-Teilnahme, noch 25-30 Punkte für eine CL-Qualifikation. Dann reden wir weiter.

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