Marxismusschule FAZ? / Jemen / Frauenhandel / Tatort

Von , am Montag, 18. Februar 2019, in Lesebefehle, Medien, Politik.

Ich gestehe, ich habe es bald mit offenem Mund gelesen. In der FAZ doziert USA-Korrespondentin Frauke Steffens gegen die vulgärmarxistische Sichtweise von “Haupt-” und “Nebenwidersprüchen”. Und am Ende der Lektüre stimme ich ihr vollständig zu. Ob bei der Linkspartei noch jemand die FAZ liest? In Hauptstadtberlin hat ja niemand mehr Zeit, überhaupt noch was zu lesen.
Kleine Meldung in der SZ, spektakulärer Fortschritt, der viele Menschenleben retten kann: es gibt erste Vereinbarungen der Kriegsparteien im Jemen, die unter dem Schirm der UN miteinander verhandeln.
Die Weltpresse ist heute voll mit der guten Nachricht, dass saudi-arabische Frauen eine App, die dazu dienen soll, dass ihre Männer sie besser überwachen können, dazu nutzen abzuhauen. Merke: unterdrückte Frauen werden so schlau, dass ihre Intelligenz den Unterdrückern über den Kopf wächst. So schön, so amüsant. Denn Verbrechen gegen Frauen hören nicht auf. Aus Mexiko berichtet Nikolas Grimm/Jungle World, als wärs aus einem schlechten Comic, dass Frauen aus öffentlichen U-Bahnen heraus entführt und fortgesetzt misshandelt werden. Kein Märchen aus finsterstem Kolonialismus, sondern kriminelle Wirklichkeit in einem katholischen Land. Ob es dem neuen Präsidenten gelingt, dagegen wirksam vorzugehen?
Wie ging es Ihnen mit dem gestrigen Hessen-Tatort? Mir sehr gut, ganz wie Oliver Jungen/FAZ.

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