Zapatismus & Viktorianismus

Von , am Mittwoch, 10. April 2019, in Lesebefehle, Medien, Politik.

Beide begleiten uns in die heutigen politischen Kämpfe und datieren auf die vorletzte Jahrhundertwende.
Héctor Jiménez Guzmán/Junge Welt würdigt den 100. Jahrestag der Ermordung von Emiliano Zapata. Diese Ikone personalisiert eine merkwürdige Dialektik zwischen herrschender staatlicher Adaption und revolutionärer Inspiration, wie es sie in dieser Form vielleicht nur in Mexiko geben kann.
Bei Adamag ist seit Monaten endlich mal wieder ein neuer Text erschienen. Auch in diesem Fall ist es eine Übernahme aus Jacobin in deutscher Übersetzung. Jason Tebbe schreibt darüber, wie die Ideologie des Viktorianismus bis in den Neoliberalismus von heute transformiert wurde und überlebt hat. Merkwürdig nur, dass sechs Redaktionsmitglieder nicht mehr und häufigeren Inhalt publiziert bekommen. Ich hatte mir von ihrem Projekt mehr versprochen. Ähnlich in Dauerkrise das im linksliberalen Spektrum angesiedelte Carta, wo es bisher nur zu einem optischen Relaunch gereicht hat.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.