Neue Analysen zu Krisen- und Kriegsgefahren
Der in MĂŒnchen lebende Bonner Exilant Ruben Schattevoy hat bei telepolis ein paar grundvernĂŒnftige Gedanken zur politischen Regulierung der digitalen Plattformmonopole aufgeschrieben. Er weist zutreffend darauf hin, dass die Zeit drĂ€ngt. Beim ĂŒblichen Tempo deutscher Politik und BĂŒrokratie könnten sie selbst in KĂŒrze durch ÜberflĂŒssigkeit verschwinden.
VerschÀrfend zu der von Schattevoy formulierten Problemstellung kommt hinzu, dass sie selbstverstÀndlich Gegenstand und Instrument im Handelskrieg zwischen USA und EU ist, dessen aktuellen Stand Tomasz Konicz/telepolis berichtet.
Dieser Handelskrieg hat schon lĂ€ngst starke militĂ€rische Komponenten. Die USA rĂŒsten nicht nur sich selbst, sondern auch die Despoten und Massenmörder atomar auf, von denen ihre politische Klasse mglw. schon aufgekauft wurde. In einer bösen Klemme befindet sich in diesem GefĂŒge die Bundesregierung. Einerseits möchte sie bei den AtommĂ€chten mitspielen, andererseits hat sie die Bundeswehr von privaten ökonomischen Interessen so aussaugen lassen, dass sie von niemandem mehr ernstgenommen wird. Wenn Sie was von MilitĂ€rtechnik verstehen, lesen Sie, was Gerhard Piper, Mitarbeiter beim Berliner Informationszentrum fĂŒr transatlantische Sicherheit, fĂŒr telepolis aufgeschrieben hat. Politisch hochexplosiv.
Thomas Fricke hat bei Sp-on erklĂ€rt, wie der beliebteste deutsche Politiker Wolfgang SchĂ€uble Deutschland in eine ökonomisch-strategische Sackgasse gesteuert hat, worĂŒber langsam sogar die Griech*inn*en wieder lachen können. Und Malte Daniljuk/telepolis erklĂ€rt, wie sich beim Thema Gasimport Teile der Bundesregierung, u.a. Herr Altmaier – auf unsere Steuerzahler*innen*kosten am transatlantischen Nasenring von Handelskriegsgegner Trump durch die Arena ziehen lassen.