Der Unterschied der Borussias
Die Peinlichkeit fĂŒr die BVB-Spitze wird auf die Spitze getrieben, wenn das lokale Medienmonopol WAZ einen ehemaligen Angestellten des Fussballkonzerns aus dem sĂŒddeutschen Raum aufbietet, um eine treffende Kritik im Fall Jadon Sancho zu artikulieren (die nervende ĂŒber dieser Seite liegende Werbung klicken Sie an dem “X” weg!). Der Fall zeigt wie der Fall Lucien Favre, dass es nicht um Fussballkompetenz, um Mannschaftsspiel und Teamgeist geht, sondern ums Business, dem sich die Vereins-, bzw. KonzernfĂŒhrung hilflos ausliefert. Die EntertainerqualitĂ€ten des JĂŒrgen Klopp wurden diesem “GeschĂ€ftsmodell” gerecht. Darum trauern sie ihm dort heute noch nach. Auch die zahllosen Event-Fans, die unterhalten werden wollen. Lucien hat dagegen keinen Bock auf Entertainer-Getue. DafĂŒr ein Danke, Danke, Danke!
Ums Business und Geld geht es weiter westlich in Mönchengladbach natĂŒrlich auch. Der Unterschied ist: wĂ€hrend sportliche MassstĂ€be rund ums Westfalenstadion auf der Rutschbahn hinunterrutschen, spielen sie im Borussia-Park, der auch in absehbarer Zukunft keinen Konzernnamen bekommen soll, noch eine relevante Rolle. Was wir ja auch an der Tabelle sehen. Schauen Sie schnell noch mal hin, noch 8 Stunden.
Parallelvorgang bei den eingebetteten Medien: das ZDF und die grundsympathische Andrea Petkovic. Auch hier sind die MassstÀbe abhanden gekommen.