mit Update 14.1.
Thüringen ist derzeit das heisseste Labor der Solidarität der Demokrat*inn*en. Mittendrin der populärste Linken-Politiker Bodo Ramelow; und der wichtigste und handlungsstärkste Ex-Jungdemokrat unserer Zeit, sein Staatskanzleichef Benjamin Hoff. Im oxiblog beschreibt Tom Strohschneider die Lage von Verhandlungen und Gesprächen, erkennbar darum bemüht, vor allem dem Publikum der Linkspartei begreiflich zu machen, was da vor sich geht. Wichtig. Und hier im Westen wenig wahrgenommen.
Die Parole der Überschrift stammt von Robert Reich, in den 90ern US-Arbeitsminister unter Präsident Bill Clinton. In einem Kommentar für Newsweek (dt. Fassung in den Blättern) spricht er sich unverhohlen für eine radikale, mobilisierende Kampagne der US-Demokrat*inn*en aus, und sieht Elizabeth Warren in einer starken, und vom Grosskapital besonders gefürchteten Position.
Update 14.1.: die Panik in der US-Finanzoligarchie schildert auch Thomas Konicz/telepolis. Die Signale, die er aus Seattle vernommen hat, sind bei der Deutschen Fussball-Liga (DFL) noch nicht angekommen. deren Sinnesorgane sind betäubt von Euros und Dollars.