Es gibt sie noch, die Menschen, die nicht nur ihr eigenes Wohl im Kopf haben. Einige von denen sitzen seit ein paar Tagen ganztĂ€gig in ihrem Zelt auf dem Marktplatz. Dauer-Mahnwache, um ihre SolidaritĂ€t mit den Schutzsuchenden an den EU-Außengrenzen zu bekunden. Ich finde: Hut ab vor diesen Leuten.
Sie fordern “Das Ende der Kriminalisierung der Seenotrettung: die Wiederaufnahme einer EU-Rettungsmission und sichere HĂ€fen fĂŒr alle Geretteten. Den sofortigen Stopp der Gewalt an den EU-Außengrenzen. Die sofortige Evakuierung aller Menschen aus den ĂŒberfĂŒllten Lagern und ihre Unterbringung in aufnahmebereiten LĂ€ndern und Kommunen – allein in Deutschland sagen 140 Sichere HĂ€fen (darunter auch Bonn): #WirHabenPlatz. Die bedingungslose Wahrung der Menschenrechte und die Wiederherstellung des Zugangs zu Schutz und Asylverfahren in der EuropĂ€ischen Union.”
Bei der WDR-Lokalzeit bestand bei der Redaktionsleitung kein Interesse an einem Beitrag und auch im General Anzeiger wurde meiner Kenntnis nach, bisher (26.5.) nicht darĂŒber berichtet. Ich wohne in Beuel, kann sein dass in einer anderen Lokalausgabe des GA etwas erschienen ist. (Anm. der Redaktion: gestern Abend erschien dieser Bericht von Dennis Scherer)
Die Aktivisten freuen sich ĂŒber Menschen, die sie bei der Mahnwache tatkrĂ€ftig unterstĂŒtzen, jede*r ist eingeladen dort paar Stunden im Zelt zu verbringen.
Weitere Informationen unter: www.seebruecke.orgwww.medico.dewww.proasyl.de