Nein, dieses Mal soll es hier nicht um die deutsche Fleischindustrie gehen.
Heute Abend sendet Arte seinen Themenabend über die Geschichte des Sklavenhandels. Diese Erinnerung an einen verbrecherischen Teil der Menschheitsgeschichte ist – vermutlich und hoffentlich – geeignet, zum besseren Verständnis gegenwärtiger politischer Auseinandersetzungen beizutragen. Verfügbarkeit in der Mediathek bis 4.9.
Ein Zentrum des gegenwärtigen Sklavenhandels ist gewiss das Kriegsgebiet Libyen. Scheinbar beteiligen sich an diesem Krieg alle möglichen Länder, die Libyer*innen selbst dagegen immer weniger. Sie sind nur als Opfer, allenfalls als Kanonenfutter vorgesehen. Ebenso wie die Menschen, die aufgrund des Fehlens staatlicher Überwachungsinstanzen hoffen, von dort aus Europa erreichen zu können.
Während wir Normalos denken, wie schrecklich das ist, und dass wir möglichst weit weg davon sein, und keinesfalls was damit zu tun haben wollen, sehen unsere Regierenden das anders (dieser Link verschwindet in Kürze in einem Paywall-Archiv). Wenn schon “alle” andern dort mitmischen, d.h. Schiessen und Morden, dann soll auch die Bundeswehr dabei nicht fehlen. Denn wie soll die Bundesregierung sonst bei Gipfeltreffen der G7, G20, EU oder Nato noch ernstgenommen werden? So unterscheiden sich halt auch hierzulande die Probleme der Menschen …