Ohne Fragezeichen. Spürbar angewidert berichtet Frauke Steffens/FAZ vom Nominierungsparteitag der US-Republikaner. Breiten Raum nehmen dabei Frauen ein, die sich für den Pussygrabber Donald ins rhetorische Getümmel stürzen. Dieses Phänomen von Selbsthass haben sie nicht exklusiv. Weltweit bekannt ist, dass die fanatischsten Schwulenhasser katholische Kardinäle waren und sind, nicht wenige deutsche darunter.
Einer, der was tut, ist der frauenliebende Arno Widmann/FR. Er liefert eine deutsche Übersetzung der schon längst millionenfach um die Welt gegangenen Rede der “Fucking Bitch” Alexandria Ocasio-Cortez. Das “gefährliche” dieser US-amerikanischen Linken ist, dass sie sich für nichts mehr schämt, sondern stolz auf sich selbst und ihresgleichen ist. Das macht sie, ohne dass irgendjemand weiss, wie es in ihr aussieht, politisch und öffentlich unverwundbar. Sie hat im Drachenblut gebadet, und es hat ihr nicht geschadet.
Weltweit berühmt ist AOC jedoch nur deswegen, weil sie leider, leider – noch – so aussergewöhnlich ist. Politische Strategie muss es sein, das “hegemonial”, oder schlichter: normal, zu machen. Das ist noch ein weiter Weg.
Das zeigt u.a. dieser aktuelle Bericht von Marina Klimchuk/taz über eine Massenvergewaltigung in Israel. Jede/r weiss, dass “das” überall auf der Welt passiert. In ihrem Schlussabsatz stellt Klimchuk heraus, wie sich derartige Fälle zu hemmungsloser politischer Instrumentalisierung eignen. Mir kam dabei eine Idee, um die sich fachlich versiertere Menschen weiter kümmern könnten und sollten.
Solche Fälle zeigen die Notwendigkeit eigener, unabhängig vom sonstigen männerbeherrschten Apparat agierender feministischer Ermittlungseinheiten in Polizei und Justiz. Der Bedarf danach ergibt sich zwingend aus dem massenhaften Phänomen von Vergewaltigungen inner- und ausserhalb von Ehen und Familien, aus dem Massenphänomen Femizid, sowie dem Massenphänomen innerhalb der Sicherheitsbehörden, im Zweifel dem weiblichen Opfer die Verantwortung unterzuschieben. Ich wundere mich, warum noch niemand darauf gekommen ist. Es wird jetzt viel und begründet über Polizeireformen diskutiert. Also bitte schön!