bringt eine niedersächsische Ministerin zum Weinen
Kürzlich wurde berichtet, dass Orca-Wale menschliche Boote angriffen und ihre Besatzung in Lebensgefahr brachten. Realistisch und klug, wie diese Tiere offensichtlich sind, haben sie nicht die Gegner gewählt, die sie am meisten quälen, gegen die sie aber nicht gewinnen können, die grossen Containerfrachter z.B., sondern besiegbare Elemente der menschlichen Schifffahrt. Nun haben die schlauen Schweine, mit menschlicher Intelligenz weit näher verwandt, als die in Mitteleuropa so heissgeliebten Hunde und Katzen, auch einen grausamen Trick raus. Sie vermehren sich schneller als sie geschlachtet werden können. Auch so eine Art “Herdenimmunität”.
In den Schlachtereien nämlich, die sich doch eigentlich gegen die Schweine und Rinder richten, die ihrem unglücklichen Leben entzogen werden, kommen plötzlich Menschen um, die dort von einem Virus erwischt werden, das der mächtigste Mann der Welt als “Chinavirus” bezeichnet, während andere glauben, es sei von Fledermäusen auf Menschen gesprungen. Wie auch immer: da, wo massenhaft Schweine, Hühner, Rinder geschlachtet werden, sind Infektionshotspots für Menschen entstanden, und zwar (zunächst) für Menschen am untersten Ende der sozialen Skala. Während die Besitzer und Betreiber dieser Fabriken zu Milliardär*inn*en werden oder schon geworden sind.
Was ist nun kränker? Die Tiere? Die Menschen? Das System?
Mehr dazu (vielleicht), wenn ich die Epstein-Saga fertiggelesen habe. Zunächst erst mal: guten Appetit!

Über den/die Autor*in: Martin Böttger

Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger@extradienst.net