Philipp Möller/Jungle World beschreibt, wie grosse IT-Konzerne ahnungslose, kompetenzfreie Kommunen mit billigen Reklameparolen aus öffentlichem Eigentum enteignen, und in privaten Profit verwandeln. Ohne gefragt zu werden, werden die Bürger*innen der Kommune direkt mitverkauft, wie in einer digitalen Sklaverei. Es soll ja viele geben, die gegen derartige Sklaverei gar nichts haben, ok. Aber in einer Demokratie mit Grund- und Menschenrechten haben die, selbst wenn es sich um eine Mehrheit handelt, kein Recht, alle in solche Sklaverei mit hinunter zu ziehen.
So weit, denken hier viele, soll es in China ja schon sein, eine unzulässige Vereinfachung. Obwohl natürlich gerade Datenschützer*innen wie wir das Land viel genauer studieren müssen, um unsere globalisierten Durchsetzungschancen zu verbessern. Dabei hilft dieses Interview des Freitag mit mit dem in Shanghai lebenden “Sino-Technologen” Dev Lewis.
Sachdienlich ist ebenfalls die Kritik von Arabella Wintermayr/Freitag an allzu billiger Medienkritik an Streamingdiensten und -konzernen.
Weder Smart Cities noch irgendwelche magischen Apps helfen weiter, wenn, wie in deutschen Alten- und Pflegeheimen, nicht elementarste handwerkliche Sicherheitsvorkehrungen abgesichert und politisch vorgeschrieben und ermöglicht werden. Das erklärt Eugen Brysch von der Stiftung Patientenschutz im telepolis-Interview. Eines Tages werde ich auch mal dort landen. Wer wird mich schützen?
Meine gegenwärtigen Schutzräume zur Erhaltung meines Wohlbefindens (“Sex des Alters”) sind geschlossen. Jörn Kabisch/Freitag gibt meinem persönlichen Jammertal eine Stimme. Jammern auf hohem Niveau, ich weiss.