Haben Sie schon mal von der “Bundesfinanzpolizei” gehört? Ich auch nicht. MdB Fabio de Masi, der seit dem Wirecard-Skandal eine mindestens für sich selbst (Listenaufstellungen und Wahlen rücken näher) exzellente PR-Arbeit macht, nennt sie Desasterfabrik. Das lese ich in einem Beitrag von Extradienst-Autorin Annette Hauschild für telepolis (Korrekturlesen wäre nicht schlecht gewesen, aber dafür bekommt sie dort wenigstens Honorar). Die Botschaft ihrer Recherche ist (leider) nicht neu: Deutschland ist ein Geldwäscheparadies, insbesondere sein “Immobilienmarkt”.
Stefan Niggemeier/uebermedien beschreibt einen Fall aus der Corona-Debatte, der zu einer interessanten/wichtigen öffentlichen Diskussion hätte führen können. Ein schlecht beratener Wissenschaftler und Bild sorgten in Handlungseinheit dafür, das so wirkungsvoll zu kontaminieren, dass alle, die noch halbwegs bei Trost sind, sich angewidert abwenden. Zu viele lernens nie.
Doch ein wirklich katastrophales Desaster erlebten viele Menschen im US-Bundesstaat Texas. Während wir heute in Beuel in der Frühlingssonne um die Wette strahlen, erlebten dort Massen von nicht sehr vermögenden Menschen eine Winterkatastrophe, gegenüber der die münsterländischen Zustände der letzten Wochen eine sanft belebende Brise waren.