Dass den Kirchen die Gläubigen in Scharen weglaufen, haben wir in diesem Blog schon erschöpfend behandelt. Weniger bekannt ist, dass umgekehrt proportional die Zahl der Menschen, die von ebendiesen Kirchen lohnabhängig gehalten werden, überproportional wächst, auf derzeit ca. 1,2 Mio. Darauf weist der langjährige Gewerkschafter Martin Dieckmann/bruchstuecke.info hin.
Positiv aus dem kirchlichen Arbeitsunrecht heraus ragen die norddeutschen Evangelischen Kirchen (Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen). Dass das so ist, ist insgesamt skandalös. Ebenso die geringe Beachtung, die diese Tatsache in der veröffentlichten Meinung erfährt, nämlich fast gar keine. Es wird sich in Kürze gegen die Täter*innen und Nutzniesser*innen richten. Denn es ist bereits sichtbar, dass sich immer weniger Menschen solche Arbeitsbedingungen bieten lassen wollen. Insofern ist das Verhalten der norddeutschen Evangelen von weiser Voraussicht gezeichnet.
Wer in naher Zukunft noch was mit Arbeiten oder Organisation von Arbeit zu tun haben will, ich als Rentner gehöre nicht dazu, der*dem empfehle ich die Erkenntnisse des bloggenden Unternehmensberater Thomas Knüwer zum Homeoffice.
Ende der Ahnenstange
Das einzig Gute an Arbeit ist, wenn Fritz Eckenga sie wieder machen darf. Hier erfahren Sie mehr über sauerländische Aborigines von Müntefering bis Merz.
Wiglaf Droste darf ja nicht mehr. Thomas Gesella und Christian Y. Schmidt erinnern an ihn, im Inlandsgeheimdienstziel Junge Welt.
Danke Luggi!
Wo Wiglaf ist, ist jetzt auch Ludwig “Luggi” Müller. Dank ihm und Klaus Dieter Sieloff wurde Borussia Mönchengladbach 1970 erstmals nicht nur Dritter, sondern deutscher Fussballmeister, mit nur 29 (statt in den Jahren zuvor 46 bzw. 45 Gegentoren). Müller war ein harter aber fairer Gegenspieler. Anders Roberto Boninsegna, der nicht nur einen der ersten Uefa-Skandale provozierte, sondern ebendiesem Luggi entscheidend das Bein brach. Schande über ihn. Heute wird Italien ein weiteres Mal zeigen, dass sein Fussball auch Schönheit kann.