Gesichtserkennungs-Gangster / Fracking-Gangster / Stadionnamensdiebe
Kann ein Landesbeauftragter für Datenschutz organisierte Kriminalität zur Flucht in fernes Ausland zwingen? Das war mir bisher neu. Respekt. Jetzt fehlt nur noch eine Datenschutzpolitik in EU und Deutschland, die das mit materiellem Vollzug unterlegt und stützt. Constanze Kurz/netzpolitik berichtet.
By the way: sind die Grünen-Wahlplakate, die ich eben auch in der Beueler City schon sah, ein technischer Trick gegen die Gesichtserkennungspest? Jedenfalls konnte ich mit meiner Sehbehinderung die mir gut bekannte Bonner Direktkandidatin Katrin Uhlig kaum wiedererkennen.
Fracking-Gangster
Colin Jerolmack/Technology Review (Heise), Professor für Umweltstudien und Soziologie an der New York University, analysiert die Kapitalflucht aus der US-Frackingindustrie. It’s the economy, stupid! Dabei gibt er der fortschrittlichen Klimabewegung anspruchsvolle Hausaufgaben auf. Gut so.
Stadionnamens-Diebe siedeln sich in Beuel an
Das Reisebüro in der Friedrich-Breuer-Strasse, das 2012 die individuelle Norwegen-Schiffsreise mit meinem damals 80 gewordenen Vater organisiert hatte, mit Schiffs- und Bahnumstiegen, Zwischenübernachtungen in Oslo, Bergen, Hamburg etc. alles 100% pannenfrei, hat sein Ladenlokal aufgegeben. Alle Beueler BVB-Anhänger*innen müssen jetzt sehr stark sein. Dort zieht ein Grossraumbüro derjenigen ein, ihren Namen will ich gar nicht niederschreiben, die in Handlungseinheit mit der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA und den auf die Pressefreiheit pfeifenden Fussballmedien, den Namen Westfalenstadion gestohlen haben. Wenn Sie sich also zu Gegenaktionen entschliessen sollten, berücksichtigen Sie bitte immer: die bei dem Versicherungskonzern arbeitenden Lohnabhängigen können nichts für das verantwortungslose Handeln ihrer Vorstandsherren (keine Frau dabei).