Das sagte der umweltpolitische Sprecher der CDU im EU-Parlament Peter Liese heute mittag im DLF (Audio 9 min). Es ist die zentrale Botschaft der CDU/CSU im diesjährigen Bundestagswahlkampf. Jetzt müsste nur noch jemand beim Klima bescheidsagen. Blöderweise interessiert sich das überhaupt nicht für deutsche Wahlkämpfe. Das beschreiben u.a. ZDF-Meteorologe Özden Terli im taz-Interview, Georg Diez in seiner taz-Schlagloch-Kolumne und Wolfgang Pomrehn/telepolis in seiner Energie- und Klima-Wochenschau. Ziehen Sie ihre politischen und individuellen Konsequenzen bitte selbst. Aber verzichten Sie in keinem Fall darauf.
Zur Erfrischung Ihres politischen Denkens empfehle ich Ihnen ausserdem die Lektüre zweier alter weisser und weiser Männer.
Georg Fülberth reflektiert in einem in der Jungen Welt abgedruckten Vortrag das Denken von Friedrich Engels über den Krieg als untaugliches Mittel der Politik. Diese Erkenntnis ist spätes 19. Jahrhundert, und hat sich bis heute nicht hinreichend ausgebreitet. Wie bei Fülberth üblich fehlen die Schlüsse für das Heute nicht, ohne platte historische Vergleiche, und mit Anregungen zum Selberdenken.
Wolfgang Lieb/telepolis, Ex-Mitherausgeber der nachdenkseiten, analysiert “Krise der Medien, Krise der Demokratie?”, trocken, sachlich, nachdenklich. Danke.

Über den/die Autor*in: Martin Böttger

Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
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