Ist es das, was Berlin droht?

Die deutsche Rechte und ihre überlebten Medien drehen durch. Sie versuchen eine angehende demokratisch gewählte Bürgermeisterin-Kandidatin plattzumachen, bevor die Piep sagen kann. Und sie mobilisieren bundesweit die Bereitschaftspolizei, weil ein paar tausend Schüler*innen von ihren schlechten Schulen die Nase voll haben. Meine Güte – ein „echter deutscher Mann“ müsste sich doch ekeln vor so viel Feigheit, und frau erst recht … aber so kennen wir sie nun schon seit 200 Jahren.

Bekanntlich haben sich die Campaigner*innen der Berliner „Die Linke“, es ist ja auch mal eine schöne Reise, u.a. in New York City schlau gemacht, wie mann und frau als Linke*r unter Umständen eine Wahl gewinnen kann. Kommt in diesen Zeiten ja selten genug vor.

Zohran Mamdani hat vor einem Jahr gewonnen, weit klarer als kürzlich Elif Eralp in Berlin. Und ist nun in New York der – selbstverständlich „antisemitische“ – Kommunismus ausgebrochen?

Die Wochenzeitung Jungle World ist bekannt, und bei einigen auch berüchtigt, dafür, dass sie Antisemitismus am wenigsten ausstehen kann, und ihn überall entdeckt. Und manchmal auch etwas mehr als das.

Das in New York sieht ihr Autor Salomon Schwarz ein Jahr nach Mamdanis Wahlsieg so:

„Der New Yorker Bürgermeister Mamdani wird von Antizionisten kritisiert: Freude über Kindergärten – Antizionisten und Polizeikritiker werfen dem Bürgermeister von New York City, Zohran Mamdani, Verrat seiner Wahlkampfversprechen vor. Doch seine sozialpolitischen Vorhaben treffen bei New Yorkern auf große Zustimmung.“

Dä.

Über Martin Böttger:

Avatar-FotoMartin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
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