Donald Trump ist zweimal hauptsächlich mit den Stimmen der in den USA lebenden Latinos zum Staatspräser gewählt worden. Bei den Midterms haben ihn 70 Prozent von denen abgelehnt. (Auch die jungen Wähler hat er vergrault, für Bomben ist immer Geld da, für sie nicht.) Endlich haben sie gelernt, wie sich Abschiebung schreibt (auch wenn sie von MAGA und ICE gespalten wurden und immer noch ihre migrantischen Nachbarn anzeigen, ähnliches geschieht längst auch in Deutschlandien, Ausländer gegen Ausländer, so haben es die grossen Tiere geplant und setzen es um).
Vor seiner letzen Wahl kündigte er an, den Krieg in der Ukraine mit einem Wimpernschlag zu beenden. Das Gegenteil ist der Fall, er befeuert ihn. Nun sagte er, wenn er bei den Midterms straucheln würde, werde er ganz sicher Premierminister Israels, 99 Prozent dort würden „ihn lieben“. Klang irgendwie nach dem Misantrophen Erich Mielke.
Schaumermal. (Wenn er sich nicht wohl fühlt, kann er ja auswandern, in Palästina stehen einige zerbombte Häuser leer.)
So geschwächt, wie er nun erwartetermassen ist, schreibt das naheliegendste Drehbuch jedoch aussenpolitische Ausraster (Alliteration!) vor … (Und Untersuchungsausschüsse en masse.) Es heisst, dass vermeintlich demokratisch gewählte Volksvertreter ihre Amtszeiten zu beenden hätten, sonst wäre das ja keine Demokatie mehr. Darüber denken gerade viele Leute rund um den Globus nach, also was Trump und Demokratie eigentlich noch gemein haben. Fällt denen spät ein.

Schreibe einen Kommentar