Beueler-Extradienst

Meldungen und Meinungen aus Beuel und der Welt

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FC Blavatnik

Kürzlich hatte ich mich noch über das “Schweigen” nach einer fussball-medienpolitischen Konferenz im süddeutschen Raum beschwert. Das hat der von dort marktführende Konzern nun gebrochen. Und das so, wie die Öffentlichkeit das von ihm gewohnt ist: über sein Lieblings-“Lügenblatt” (zit. Dietrich Kittner), die sog. Zeitung “Bild” aus dem Springerkonzern.

Epstein – Maxwell – Murdoch – Blavatnik

Mr. Epstein ist jetzt so tot wie Robert Maxwell. Aber beide schlagen Wellen über ihren Tod hinaus. Aus den Epstein-Ermittlungen sickerte durch, dass Robert Maxwells Tochter Ghislaine für ihn gearbeitet habe, u.a. als Puffmutter. Nach Papa Roberts unaufgeklärtem Tod muss die Tochter abgefunden worden sein, um keinen die Öffentlichkeit beschäftigenden Wirbel zu machen. Aber in der High Society sind die Lebenshaltungskosten hoch.

Wachs in Oligarchenhänden

Der deutsche Profifussball (der Herren) will nichts dazulernen Aus dem Alter sind die Herren raus. Wie kommichdrauf? Der Kollege Theweleit, der sich in der FAZ regelmässig digital einmauern lässt, wird dort heute mit folgendem Witz angeteasert: “Werben um Fussballkunden: Wie die Bundesliga die Gen Z erreichen will – Dass junge Menschen Fußballspiele vollständig schauen, könnte zur Ausnahme werden. Die DFL will diese Generation deshalb anders erreichen. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen Journalismus und PR.” What’s […]

Jahre später

Fussball als Medium Wenn die Welt untergeht, geht sie in Deutschland und Europa 30 Jahre später unter. Oder wie würden Sie die Meldung des spiegeleigenen “manager-magazins” (Paywall) deuten: “DFL nimmt eigene Streamingplattform in Angriff – Bisher nimmt die Bundesliga das meiste Geld durch den Verkauf ihrer Übertragungsrechte ein. Nun wollen die DFL-Chefs die Spiele selbst ausstrahlen und verkaufen – vor allem im Ausland. Sie planen eine eigene Streamingplattform.” Was machen solche Manager eigentlich den ganzen […]

Die Putschisten von Riad

Weltweites Aufsehen erregt, dass der Clan der Sauds als Gastgeber der ersten Gespräche zwischen den USA und Russland über die Ukraine fungiert. Im Rheinland sagen wir dazu: mann kenntsisch, mann hilft sisch. Das Welt- und Menschenbild dieser Männer ähnelt sich. Die verstehen sich untereinander und können gemeinsame Interessen identifizieren. Mit Letzterem haben demokratische Politiker*innen zunehmende Auffassungsprobleme. Das stärkt sie nicht. Weitgehend ignorieren sie parallele Machtvorgänge im Profifussball der Herren. Diese sind aufgrund ihrer Massenattraktivität und […]

Wiederholung als Farce

Es geht auch ohne Hitler-Vergleiche Ist das nun der Erfolg gegen das AfD-Agendasetting? Friedrich Merz, der mal versprochen hatte, diese neofaschistische Partei zu “halbieren”, hat es nun geschafft, sich selbst zum Thema zu machen. Ein laues publizistisches Lüftchen war ihm durch einen SZ-Mitarbeiter vergönnt, der ihn in einem asozialem Medium privat als “Führer” titulierte, was zu einem Sturm in der Redaktion dieser einst führenden deutschen Tageszeitung führte. Treffender dürfte ein Vergleich mit früheren Totengräbern eines […]

Advantage Superreiche

Schmeiss einen Haufen Geld in die Mitte, und schau’, was dann passiert. Die Deutsche Fussball-Liga (DFL), die aus den 36 Vereinen der ersten und zweiten Bundesliga konstituiert wird, ist in Jubel ausgebrochen, weil sie (angeblich) in den kommenden vier Jahren knapp 5% mehr TV-Erlöse einnimmt. Doch wie unter ihren 36 Mitgliedern verteilen, dass es nicht nur gerecht ist, sondern auch alle zufrieden sind? Beides zusammen wird kaum gelingen.

“Ehrenamtler”, die keine*r braucht

Werte – der deutsche Profifussball (der Herren) erklärt offiziell seinen Bankrott Der erfolgreichen Bewegung #boycottqatar2022, die die TV-Einschaltquoten der Männer-WM unter die der Frauen drückte, wurde ständig entgegen gehalten, ihr Protest sei ja berechtigt/verständlich, aber “jetzt” sei es “leider viel zu spät”. Es war das einzige zutreffende Argument des Bettvorleger der qatarischen Emir-Clans.

Kirmesturnier

Die TV-Rechte an Infantinos “Club-WM” gehören dem Oligarchen Blavatnik Die wichtigste Entscheidung ist schon gefallen: die über das Geld. Der Streamingdienst Dazn des von keiner deutschen Medienrecherche belästigten Oligarchen Len Blavatnik kauft im Profifussball (der Herren) alles, was nicht bei 3 auf den Bäumen ist. Infantinos “Club-WM” bekam er zum Schlussverkaufspreis von weniger als 1 Mrd. €. Doch was ist dieses dubiose Turnier sportlich überhaupt wert?

Kleine Männer und grosse Summen

Lachen musste ich, als ich las, dass Kicker-Redakteur Benni Hofmann den Streit um die TV-Rechte an den Veranstaltungen der Deutschen Fussball-Liga (DFL) als “milliardenschwer” bezeichnet. Das wünschen sich die Herren, die am Geschäft mit dem Profifussball der Herren teilhaben wollen. Aber was, wenn es weniger als eine Milliarde wird? Denn klar ist: die Preise sind politisch aufgeblasen. Niemand weiss das besser, als der langjährige reaktionäre Finanzier und Trump-Erzeuger Rupert Murdoch.

Trumps WM-Vorbereitung

Schon lange verdächtige ich deutsche Medien, sich vor dem Oligarchen Len Blavatnik, Besitzer und Betreiber der Streaming-Plattform Dazn, in die Hosen zu scheissen. Mr. Blavatnik besitzt zahlreiche Staatsbürgerschaften und Nationalitäten, die den Schluss zulassen, dass er überall auf der Welt mächtige Freunde hat. Oder Angestellte. Nun meldet ein deutsches Fussball-Fachblatt, das sich bereits geschäftlich an ihn gebunden hat, dass er wiederum eine neue Partnerschaft geschlossen hat. Mit einem österreichischen “Einhorn”, namens Bitpanda.

Dazn auf Feldzug

Wer die Weltherrschaft will, benötigt als notwendige Bedingung die Medienmacht. Wer die Medienmacht erobern will, braucht als notwendige Bedingung den Fussball. Alle Medienmächtigen wissen das. Vom grössten deutschen Pleitier und Helmut-Kohl-Finanzier Leo Kirch, über den endlich toten Silvio Berlusconi, der vermutlich nur ein Hampelmann des sich hinter ihm verbergenden Mafia-Netzwerkes war, bis zum immer noch lebenden Rupert Murdoch. Letzterer war und ist von den Genannten zweifellos der erfolgreichste und mächtigste, hat sich aber mittlerweile vom […]

Deutscher Abstieg

Die DFL pfeift im Wald Das Kartell des deutschen Profifussballs der Herren, die 36 Mitglieder der Deutschen Fussball-Liga (DFL = die Vereine der 1. und 2. Liga) pfeift im Wald. Sie muss ihr teuerstes TV-Paket, die Samstagsspiele, neu ausschreiben. Kann sie also einen höheren Erlös erzielen als zuvor? Der Kicker, der seinerseits eine institutionelle Zusammenarbeit mit Dazn sowie mit semikriminellen Wettanbietern pflegt, aber auch auf beste Beziehungen zur DFL angewiesen ist, meldete – als jetzt […]

Murdoch-Nachfolger gefunden?

Die Geschäftsführung des deutschen Profifussball-Kartells (der Herren) DFL steht derzeit unter Vollstress. Am kommenden Dienstag droht der Spruch eines sog. (rechtsstaatsbefreiten) “Schiedsgerichts” zwischen ihr und dem TV-Rechtehändler und Pay-TV-Anbieter Dazn. Letzterer erhöht schon mal den Druck, der unterm Strich bedeuten könnte, dass ein “Erfolg” der DFL vor dem Gericht teurer werden könnte, als eine Niederlage. So bauen kapitalistische Vollprofis Druck auf. Sympathisch ist was anderes.

Mal was Wichtiges

Donald Trump und Joe Biden sind junge Hüpfer gegenüber dem, der die Strippen zieht. Doch selbst dieser Mächtige stolpert über seine eigenen Beine. Kein Wunder, er ist ja schon 93. Spät Vater geworden ist er. Seine Kinder – also: jetzt nur die öffentlich bekannten – sind 64, 56, 53 und 51. Im Heiraten stellte er Gerhard Schröder und Joseph Fischer in den Schatten. Jetzt prozessiert der Greis gegen sich selbst. Andere satisfaktionsfähige Gegner*innen kennt er […]

Darf der das?

Der WDR stört das DFB-“Sommermärchen”-Marketing, weil (kleine) Teile von ihm (noch) unabhängigen Journalismus machen mit Update mittags und Update 6.6. Der Ärger der Fussballmillionäre und ihres Apparates beim grössten Sportverband der Welt, dem Deutschen Fussball-Bund, ist gross. Da bereiten sich 26 Spieler und ein um ein Vielfaches grösserer PR-Apparat auf ein “dringend notwendiges” “Sommermärchen 2.0” vor, das – wie immer – mit einem deutschen Titelgewinn enden soll, und dann das: Rassismus! In Deutschland!

Wie Robin Hood – nur andersrum

mit Update 1.6. Wie das ZDF-Magazin royale unter der redaktionellen Leitung von Hanna Herbst gestern einen Hauptsponsor des angeblichen “Sommermärchens 2.0” auf die publizistische Gabel genommen hat, hatte Hand und Fuss. Verfügbar 1 Jahr. Und konnte wegen des bombastischen Umfangs des politökonomischen Problemzusammenhangs gar nicht vollständig sein. Fazit: hier verbindet sich der Profifussball der “Herren” offen mit der Organisierten Kriminalität.

Warum will die DFL “Sky” retten?

Die eingebetteten Medien verhalten sich verhältnismässig ruhig, und werden durch den Bundesligaspielbetrieb beschäftigt und abgelenkt Darüber hinaus sind alle besoffen von der Tatsache, dass demnächst fast die Hälfte der Bundesligisten in der sog. “Champions” League mitspielen, bzw. vor allem: mitkassieren darf, und Uefa-Milch-und-Honig sich über den deutschen Profifussball der Herren und seine angeschlossenen Anstalten ergiesst. Wenig beachtet bleibt, dass die zahlenden Anstalten und das Vereinskartell DFL sich den Krieg erklärt haben.

Immer nach oben

Die gesellschaftspolitischen Lehren der “Uefa-Champions-League” Kapital fliesst immer dorthin, wo schon besonders viel seinesgleichen ist. Das ist ein wesentliches Gesetz des real existierenden Kapitalismus. Wem das nicht passt, die*der muss eingreifen: mann*frau nennt es Politik. Die meldet sich jedoch immer mehr von ihrer eigenen Aufgabe ab. Das gilt für Profis und Amateure gleichermassen. Nirgendwo wird das radikaler vorgeführt, als im Fussballbusiness. Das dürfte ein Grund sein, warum auch der Fanprotest sich politisch radikalisiert. Immerhin.

Schlechte Nachricht für die DFL

Überteuerte TV-Rechte am deutschen Profifussball der Jungs bringen alle Beteiligten in Bedrängnis Die Deutsche Fussball-Liga, die jüngst mit einer extrem knappen Abstimmung pro Einstieg von Investor*inn*en u.a. Haifischen die Fussballfans brüskiert hat, bemüht sich derzeit um die Kapitalabsicherung ihres überteuerten Spielbetriebs. Keine leichte Aufgabe. Ausser im irren Brexit-England gibt es kein Land auf der Welt mehr, in dem das Grosskapital bereit ist, (noch) mehr in dieses Business zu investieren als bisher. Die wichtigste Einnahmequelle sind […]

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