Legu wohnte schon seit ewigen Zeiten hier. Er war gewissermaßen die graue Eminenz in der Republik freier Flaschenhals. Etwas grau an den Schläfen war der Mittvierziger tatsächlich über die Jahre geworden. Im Schweinestall, neben Angels und Joshs Grafikatelier, befand sich Legus großartige Bibliothek, die er über die Jahre antiquarisch und dazu systematisch aufgebaut hatte. Rund um den fast zwanzig quadratmeter großen Raum standen die Bücher schon zweireihig bis unter die Decke hoch aufgestellt. Legu wusste aber genau, wo jedes Buch zu finden war. Etwa Fichtes Reden an die Deutschen oder ein Nachdruck von Michael Preatoris’ ikonographischem Standardwerk „Musica getutscht“ aus der Renaissance. Weiterlesen

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