China / Ruhrbergbau / Zockerbude “Deutsche” Bank

Von , am Dienstag, 20. März 2018, in Beuel & Umland, Lesebefehle, Politik.

Besser als bei Wolfgang Pomrehn/telepolis werden wir heute von Ruhrgebietspflanze Sha Hua im Handelsblatt bedient. Der Volkskongress der Volksrepublik China ermöglichte nicht nur BigBoss Xi Jinping längere Amtszeiten, sondern gab ihm abseits vom bisherigen Verfassungsrecht und westlichweicher Rechtsstaatsträumereien eine Kontrollbehörde an die Seite, die ihrerseits von niemandem, auch keinem Obersten Gerichtshof mehr, kontrolliert werden kann. Eine populäre Bezeichnung (NSA, FSB, BKA, BfV, Interpol o. ähnl.) steht noch aus.

Andreas Rossmann war im Ruhrgebiet bei einer Tagung über “Narrationen des Ruhrbergbaus“, jetzt, wo die Schliessung der letzten Zeche Prosper/Haniel in Bottrop kurz bevor steht. Schade, habe ich verpasst; gut dass Rossmann aufgepasst hat.

In den Blättern zeichnet Wieslaw Jurczenko, der selbst mal Investmentbaker war, nach, wie die sog. “Deutsche Bank” zu einer Zockerbude und einem systemgefährdenden Sanierungsfall wurde. Grossaktionär HNA, aus China, hatten wir hier bereits mehrmals erwähnt. Ist uns nicht eben noch aufgefallen, was für eine organisationspolitische Bretterbude der hochmoderne Facebbook-Konzern ist? Kapitalismus, was ist mit Dir?

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