FAZ: “Unsinnige Verteufelung von Schulden”

Von , am Dienstag, 11. Dezember 2018, in Lesebefehle, Medien, Politik.

Oops, hats bei der FAZ einen Putsch gegeben? Dort steht: “Sie (die Bundesregierung) hindert sich selbst daran durch die Doktrin der „Schwarzen Null“ und durch die unsinnige Verteufelung von Schulden.” Aber gemach, das steht nur im Feuilleton. Es schreibt Talkshow-Kritiker Hans Hütt, einer der Übriggebliebenen aus der Schirrmacher-Epoche. Die FAZ wird wohl sterben, bevor sie so einen Satz in ihrem Wirtschaftsteil publiziert.
Weitere schöne Perle: ein aktuelles von Anke Schipp verfasstes Porträt von Suzi Quatro, die mit 68 immer noch auf Tournee geht. Schon bei “Can The Can” 1972/73 – da wurde ihre Porträtistin gerade eingeschult – dachte ich: wow, was für eine Frau! Eine Pionierin von ProQuote und #metoo.

2 Kommentare zu “FAZ: “Unsinnige Verteufelung von Schulden”

  1. Harald Möller

    Beim Thema Schulden muss man folgendes bedenken. 1. Man muss diese Schulden auch irgendwann tilgen.
    2. Wenn man dies nicht kann oder will wird es schwierig sein neue Kredite zu bekommen. Säumige Schuldner werden in der “Kreditszene” schnell bekannt.

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