von der Stadt BonnHinweis d. Red.: gemeint sind jetzt nicht all die, die am Flughafen oder auf der Autobahn stehen, um abzuhauen, sondern die Andern, die hergekommen sind, weil sie glauben, hier sei es sicherer.
Der Karneval ist eine jahrhundertealte Tradition. Die Menschen verkleiden sich, feiern, singen und tanzen zusammen. Sie veranstalten Karnevalsumzüge in vielen Stadtteilen und in der Innenstadt. Überall finden Karnevalsfeiern statt. Besonders Kinder lieben Karneval wegen der Kostüme und der Süßigkeiten.
In vielen Kulturen ist es üblich, dass sich der Narr über die Herrscher lustig machen darf, ohne dafür bestraft zu werden. Im Rheinland darf das während des Karnevals jeder. Aber: Auch im Karneval müssen alle respektvoll miteinander umgehen und die Gesetze beachten.
Wichtig zu wissen: Jecke heißen alle, die Karneval feiern und Spaß haben!
Bützen, das heißt Küsschen auf die Wangen geben, gehört zum Karneval. Sexuelle Annäherung ist nicht erlaubt! Frauen und Männer müssen immer einverstanden sein. Nein bedeutet nein!
Schunkeln gehört auch zum Karneval, man hakt sich ein und bewegt sich zur Musik.
Kamelle sind Süßigkeiten und andere Dinge, die man bei den Karnevalsumzügen bekommt.
Für viele Menschen gehören Getränke mit Alkohol zum Feiern im Karneval. Bitte nur in Maßen!
Urinieren in der Öffentlichkeit ist verboten!
Dies sind besondere Tage im Karneval:
Weiberfastnacht (Donnerstag, 28. Februar): Lockeres Feiern auf Partys und in Kneipen der Innenstadt. In Beuel wird im Spaß das Rathaus erobert.
Karnevalssonntag (3. März): Als Symbol der „Machtübernahme“ durch die Jecken wird das Alte Rathaus am Markt erobert.
Rosenmontag (4. März): Der große Rosenmontagszug mit vielen Wagen und Fußgruppen geht ab 12 Uhr durch die Bonner Innenstadt.
Hinweis: Am Donnerstag, 28. Februar ab 12 Uhr, und am Montag, 4. März ganztägig, sind alle Ämter geschlossen. Die meisten
Geschäfte schließen an diesen Tagen mittags.

Eine Nachfrage: wie ist es “im Rheinland” mit dem “über die Herrscher lustig machen” ausserhalb des Karnevals? Ansonsten gilt der Hinweis der Redaktion wie beim “Integrationstest”: als Weiterbildung für Eingeborene empfohlen!

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