Wetternot / Bahnmord / Alte ARD

Von , am Dienstag, 23. Juli 2019, in Beuel & Umland, Lesebefehle, Medien, Politik.

Bei uns könnte es Donnerstag 41 Grad werden. Lisa Inhoffen/GA beruhigt – der Wahnbachtalsperrenverband könne für alles sorgen. Was sie schreibt, deckt sich mit den Informationen, die bei mir ankommen. Hoffen wir mal, das stimmt alles. In New York City sieht es, bei ähnlichen Temperaturen, schlimmer aus. Die Privatisierung öffentlicher Dienstleistungen ist eben nicht Teil der Lösung, sondern des Problems. Wenn dann noch eine klimaignorante Regierung dazukommt, wird “der Amerikaner” vielleicht bald Kanadier.
In Voerde hat es einen grausamen Mord gegeben: vom Bahnsteig vor den Zug gestossen. Die dem DGB angehörende Gewerkschaft der Polizei soll dazu erklärt haben, sowas sei leider nicht zu verhindern. Durch Videokameras jedenfalls nicht, das ist klar. Die machen es nur möglich, den grausamen Sadismus in der TV-Glotze zu zeigen oder in asozialen Medien zu verbreiten. Dass das überhaupt nicht zu verhindern ist, stimmt jedoch nicht. Die Bahnsteigkante kann technisch versperrt werden. Es gibt in der Eisenbahntechnik in Asien fortgeschrittenere Länder als in unserem deutschen Bahnurwald. Der Shinkansen hält nicht nur pünktlich, sondern auch zentimetergenau. Die Zugänge können durch Servicepersonal gesichert werden. Möglich ist das. Was ist es uns wert?
Willkommen ARD, im 21. Jahrhundert. Das ist jetzt erst 19 Jahre alt, und die ARD ist auch schon angekommen. Nach jahrhundertelanger Suche hat sie eine Frau gefunden – allein das ist ja schon bemerkenswert – die sogar ein Fussballspiel der Herren kommentieren kann. Unfassbar, welche Verrenkungen die ARD-Öffentlichkeitsarbeit dazu aufführen muss. Wenn sie ernstgenommen werden wollen, könnten sie doch ganz schlicht mal eine ARD-Sportschau am Samstag nur durch Frauen produzieren lassen. Das wäre ein Zeichen.

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