Florian Rötzer/telepolis meint, dass wir gegenwĂ€rtig Teil eines wissenschaftlichen Experiments auf nationaler und globaler Ebene sind, und fragt mit Recht: “Ob das gut geht?” Rötzer im letzten Absatz seines klugen Textes: “Jetzt haben nicht die Klimawissenschaftler, sondern Virologen, Epidemiologen, Medizininformatiker und Biostatistiker das Ruder in einer Situation ĂŒbernommen, die auch fĂŒr sie neu ist – und die Falsifikation wartet.”
Wie wenig Klimawissenschaftler*innen z.Z. – zu Unrecht – gefragt sind, skizziert Tomasz Konicz im gleichen Onlinemagazin. Der Pegelstand des Rheins betrĂ€gt in Bonn heute ĂŒbrigens noch 1,81m.
Lorenz Brosche erklĂ€rt ebenfalls bei telepolis die Corona-Staistiken, und zwar so, dass ich es mit einer “5” in Mathe auch verstehe. Allerdings kann er das Problem nicht lösen, dass es keine Angaben ĂŒber die Zahl des Getesteten gibt, was der Rechnerei eine gewisse Schwerelosigkeit verleiht (meine Probleme in Mathe waren mehr in der Geometrie als der Algebra).
Schwerelos von ökonomischen Fakten wird in Deutschland durch die Jahrhunderte das im Kern rassistische SĂŒdlĂ€nder- und Italienbashing betrieben. Trotz aller Vergeblichkeit versucht es Thomas Fricke (Sp-on) auch den DĂŒmmsten zu erklĂ€ren, wie Deutschland auf diese Weise die EU zerstört. Wer ausser Trump und xi Jinping soll davon einen Vorteil haben? Hier ist auch die Physikerin “Mutti” bemerkenswert schlecht beraten.