Wie schön! Heute war die Atemschutzmaske mal angebracht. Ich holte mir im l’Olivo Spaghetti Aglio e Olio Speciale und biss gleich zum Start auf ein konsistentes Stück Knoblauch. Beim Abholen nahm ich wahr, dass das Loch vor der Eingangstür (Strassenbauarbeiten) bereits wieder geschlossen war und vor dem Lokal eine Fläche für Aussengastronomie vorbereitet wurde. Es wird jetzt zu den üblichen Zeiten (montags Ruhetag) mittags und abends wieder geöffnet. Wg. Virus zwangsweise lockerer Möblierung ist Vorreservierung empfehlenswert.
Das war die gute Nachricht.
Düsternis zieht dagegen über den Münsterplatz herauf. Dort betreibt der österreichische verurteilte Betrüger und mutmassliche Geldwäscher René Benko gleich zwei Kaufhäuser. Wie es um die steht, berichtet und kommentiert neben vielen anderen Michael Kläsgen in der SZ. Bonn wird dabei nicht namentlich erwähnt. Aber es liegt auf der Hand, dass Benko zwar Geld waschen, aber gewiss nicht verbrennen will. Nicht der Handel im Warenhaus interessiert ihn, sondern wie rentabel Immobilien zu besitzen und zu betreiben sind.
Immobilien haben den Vorteil, dass ihn ihnen Geld besonders gut zu waschen ist, in Deutschland besonders gut. Wer also wissen will – das als heisser Tipp an die verbliebene lokale Monopolpresse und die irrlichternde politische Führung unserer Stadt – wie es um die beiden Kaufhäuser steht, der sollte sich die Besitzverhältnisse am Grund und am Gebäude genauer ansehen. Nach meinen nur gerüchteweise erlangten Informationen sollen die sich am Münsterplatz zwischen den beiden Häusern unterscheiden. Wenn Benkos Signa eins davon dichtmacht, hat die Stadt jedenfalls einen fetten, schwer beweglichen Elefanten ganz in ihrer Mitte.
Es wäre im übrigen das Mindeste, was die Öffentlichkeit von öffentlichen Verantwortungsträgern (Männer) und der sog. “vierten Gewalt” (Medien) erwarten dürfte: dass darüber Transparenz hergestellt wird.