Der Kampf um die Postcorona-Verhältnisse
Was wird die Coronakrise am Ende verändern? Was erhalten, gar verschlimmern? Welche Sichtbarmachung von verbrecherischen Zuständen wird tatsächlich politische Folgen haben? Die Debatte und der politische Kampf darum hat gerade erst angefangen. Zum Beispiel bei den Kolleg*inn*en von telepolis:
Klaus-Dieter Kolenda aktualisiert seinen Vergleich zwischen “Grippe” und Covid-19;
Andreas von Westphalen beschreibt den Blindflug und die zahlreichen fehlenden Abwägungen, mit denen die Regierungen in die Krise gestürzt sind;
Rüdiger Suchsland spricht über das gleiche Thema mit dem Österreicher Robert Pfaller. Hier deutet sich an, was in Deutschland mit Schwarz-Grün so ähnlich bevorstehen könnte.
Thomas Moser/telepolis schreibt seine Fortsetzung der Attentatsrecherchen Breitscheidplatz Berlin 2016. In seinem Text ist ein innergrüner intriganter Seitenhieb versteckt. Lassen Sie sich davon nicht ablenken; die Sache, um die es in Mosers Text geht, ist wichtiger – und skandalöser. Der Stoff übertrifft schon lange jede erstklassig geschriebene Streaming-Polit- oder Krimiserie und bietet – leider – Inhalt für eine unbegrenzte Zahl von Staffeln.
In der Jungen Welt ist für einige Tage eine mystikfreie, kritische Analyse der Gates-Stiftung von Andreas Wulf digital offen zugänglich. Ja, so ungefähr geht es …
Mit Freude nahm ich die Depressionsfreiheit von Sibylle Berg/Sp-on in ihrer jüngsten Kolumne zur Kenntnis. Sie erkennt progressive Potenziale so ähnlich, wie ich es mir wünsche. Wenn das Menschen erkennen, die so stark schreiben können wie Frau Berg, ist in der Publizistik schon viel gewonnen.